Das Prepaid Handy – keine Vertragsbindung und volle Kostenkontrolle

Jeder Mensch besitzt ein Handy – so viel ist sicher!

Die eine Gruppe Mensch verzichtet auf eine gewisse Kostensicherheit und wünscht jederzeit telefonieren zu können, die andere Gruppe Mensch setzt eher auf Kostenkontrolle und telefoniert nur dann, wenn ein gewisses Guthaben vorhanden ist. Aber wie funktioniert das?

Nun, die erste Gruppe hat auf einen üblichen Handyvertrag gesetzt, zahlt monatliche Grundgebühren und kommt schnell in die Versuchung, das Handy auch für „nutzlose“ Gespräche zu nutzen. Dies sind die Menschen, die allmonatlich eine hohe Handyrechnung bezahlen müssen und sich zudem über zwei Jahre hinweg an den Handyprovider gebunden haben.

Letztere Gruppe ist schlauer! Diese Menschen lassen sich nicht dazu hinreißen, völlig kostendesinteressiert „durch die Gegend“ zu telefonieren, sondern setzen auf eine sichere Variante – das Prepaid Handy -, die völlige Kostenkontrolle und absolut keine Vertragsbindung verspricht.

Ein Prepaid Handy kann jeder Volljährige käuflich erwerben. Hierzu zahlt man einen gewissen Geldbetrag für das Handy und erhält hierzu eine Prepaid Karte, die einfach und schnell aktiviert werden kann. Zumeist befinden sich auf dieser Prepaid Karte ein paar Euro Startguthaben, so dass man im Grunde sofort lostelefonieren kann.
Sicherlich ist es an dieser Stelle nicht notwendig, weitere Ausführungen zum Kauf von einem solchen Prepaid Handy zu machen, denn ein jeder dürfte diese Prozedere kennen.

Was man jedoch oftmals vergisst, gerade dann wenn man auf einen festen Handyvertrag zu setzen vermag, sind die Vorteile von einem Prepaid Handy. Oftmals sieht man nur die Tatsache, dass man die Prepaid Karte aufladen muss, um telefonieren oder Kurzmitteilungen und Co. versenden zu können, verfehlt wird hier allerdings die Tatsache, dass man keine Vertragsbindung eingeht und zudem eine volle Kostenkontrolle über seine Telefonate führt. Des Weiteren geht man auch keine Verpflichtung über ein Limit, einen Mindestumsatz oder eine Laufzeit ein – man kann das Prepaid Handy also auch gänzlich kostenlos nutzen, wenn man sich ausschließlich anrufen lässt und das Handy somit lediglich zur Erreichbarkeit nutzt.
Ein weiterer Vorteil – der gerade in der heutigen schwierigen finanziellen Zeit greift – ist, dass man ein Prepaid Handy auch dann nutzen kann, wenn man einen negativen Schufa-Eintrag führt, die Eidesstattliche Versicherung abgelegt hat oder gar ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchführt. Aufgrund der Tatsache, dass beim Kauf eines Prepaid Handys keinerlei Schufa-Abfragen, Bonitätsprüfungen oder sonstige Überprüfungen erfolgen (bis auf die Überprüfung der Volljährigkeit durch die Vorlage eines Personalausweises), kann man ein Prepaid Handy auch unter schwierigsten finanziellen Bedingungen führen.

Letztlich gibt es noch einen gravierenden Unterschied und Vorteil: man kann ein Prepaid Handy auch wunderbar verschenken, weil man hier keinerlei Risiko eingeht. Würde man einen Handyvertrag „verschenken“, wäre man gegenüber dem Handyprovider Schuldner, dies bedeutet, sämtliche Telefonate, die der Beschenkte führt, lägen im Zahlungsverpflichtungsbereich des Handyvertragspartners, der schenkenden Person. Nicht so beim Prepaid Handy. Zwar wird man als Nutzer der Telefonnummer eingetragen, jedoch hat man jederzeit die Möglichkeit, diesen Eintrag per Formular zu ändern. Man kann dieses Prepaid Handy also ohne Bedenken an eine dritte Person verschenken, da diese Person das Formular entsprechend zum Provider versenden kann und des Weiteren das Handyguthaben selbst regelt, insbesondere nicht ins Minus gelangen kann.

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Bild: © Ivana Korab Fotolia

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