Winterurlaub, wie ich ihn mag!

winterspassWie freue ich mich immer auf den Winter, insbesondere auf die eine Woche, die ich in einem Hotel in den Bergen verbringe. Jedes Jahr erwartet mich dort die weiße Pracht und ich packe meine Skier in mein Auto, genug warme Kleidung und ab geht es Richtung Süden. Es sind ja nur ein paar Stunden, die ich auf der Autobahn verbringen muss, dann bieg ich ab ins Tal meiner Träume. Ein malerischer Ort mit vielen Hotels unterschiedlicher Kategorie, ein großes Erlebnisbad mit einer zauberhaften Saunalandschaft ist auch vorhanden. Und selbstverständlich jede Menge hübscher Gaststätten, in denen man den Abend bei einem köstlichen Essen und einem Bier oder Gläschen Wein ausklingen lassen kann.

Von meinem Zimmer, das großzügig ausgestattet ist, habe ich einen herrlichen Blick auf die Hänge rundherum. Ich habe sogar einen Balkon, aber im Winter bleibt dieser unbenutzt. Morgens erwartet mich ein reichhaltiges Frühstücksbüffet und ich stärke mich mit vielen Schmankerln für den bevorstehenden Tag auf den Brettern. Fast direkt vor dem Hotel wartet der Shuttlebus, der mich an den nächsten Skilift bringt. Ich habe eine Wochenkarte gekauft und kann so oft ich will die Lifte benutzen. Die Fahrt in einer Gondel dauert ungefähr eine halbe Stunde und schon bin ich am Ausgangspunkt meiner Touren. Hier gibt es ein Liftekarusell in alle möglichen Himmelsrichtungen. Ich kann zwischen mehreren Abfahrten wählen und komme dann wieder über Sessel- und Schlepplifte zur Gipfelstation zurück. So kann ich einen ganzen Tag lang das gesamte Revier erkunden.

Selbstverständlich sind die Abfahrten in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt, auf diese Weise kann ich zwischen schwierigen Touren, die mich herausfordern, und einfachere und bequemen Pisten zum gepflegten Schwingen wählen. So entscheide ich nach der aktuellen Fitness mein Programm für den Tag.

Mittags wird der berühmte Einkehrschwung angewendet und ich setzte mich in eine Hütte, bei schönem Wetter auf die Terrasse in die Sonne. Hier gibt es dann ein leckeres Mittagsessen, oft eine Suppe mit Einlage oder Würstchen mit Brot, der Magen soll nicht zu sehr mit Verdauungsarbeit belastet sein, schließlich will ich noch auf meinen Skiern die Hänge herunter wedeln. Und abends gibt es dann noch die einladenden Restaurant im Tal, die aus logistischen Gründen ein besseres Angebot haben als oben auf der Alm. Mittags also ruhe ich mich von den Anstrengungen des Wintersports aus, befriedige den aufkommenden Hunger und freue mich schon auf die weiteren Abfahrten.

Gegen 16 Uhr, es dämmert da schon langsam, nehme ich die letzte Abfahrt Richtung Tal. Erschöpft und sehr zufrieden, den Kopf durchgelüftet, bringt mich der Shuttlebus zurück zum Hotel. Jetzt stelle ich meine Winterausrüstung in dem Skiraum ab und entledige mich meiner Skistiefel und in bequemen Schuhen geht es zurück in mein behagliches Zimmer.

Unten ist schon die hoteleigene Sauna vorgeheizt, also ab in den Bademantel, noch das Schwimmzeug einpacken und schon sitze ich in der finnischen Sauna und entspanne meine Muskel. Auf diese Weise kann ich am besten verhindern, dass mich der berüchtigte Muskelkater überfällt. Zur Abkühlung springe ich noch in den kleinen Pool und ziehe ein paar gemächliche Runden.

Jetzt verspüre ich außer einem enormen Durst auch die ersten Anzeichen eines Hungers. Deshalb ziehe ich mich in meinem Zimmer noch mal ausgehfertig an und beschließe den Abend bei einem gepflegten Glas Weizenbier und bestelle mir noch eine leckeres leichtes Gericht. So gesättigt spaziere ich langsam zurück ins Hotel, wo mich ein schon warmes kuscheliges Bett erwartet. Und morgen geht es wieder auf die Piste, hoffentlich wird das Wetter schön und die Winterlandschaft erstrahlt in der Sonne.

Diesen Luxus gönne ich mir jedes Jahr und zurück zuhause fällt mir die Arbeit viel leichter. Last but not least: so ein Urlaub ist zu zweit am schönsten!

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Text: ISA – Bild: © T.Tulic

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