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Summertime

Wir sind schon am Anfang Juni angelangt und bis jetzt hat uns der Frühling nicht verwöhnt: es war kalt und regnerisch. Um so größer ist die Freude, dass die Sonne sich endlich zeigt und die Temperaturen über 20 Grad Celsius klettern. Wir können nun unsere Winterklamotten bis zum nächsten Herbst einmotten. Und es werden die luftigen und leichten Sommersachen herausgeholt. Auf der Strasse sieht man wieder Frauen mit kurzen Röcken und die weißen Beine stecken in offenen Sandalen. Und wie farbenprächtig wehen die Sommerkleider in lauem Wind. Der ganze Körper atmet auf und streckt sich nach der Sonne.

Summertime

Summertime

In den Stadtparks packen die Menschen ihre Picknickdecken aus und verzehren ihre mitgebrachten Salate und Leckereien im Freien. Die ersten Sonnenanbeter liegen schon mittags in der prahlen Sonne im Bikini und erhaschen die warmen Strahlen. Sie wollen die winterliche Blässe schnellstmöglich hinter sich lassen.

Die Mütter gehen mit ihren kleinen Kindern auf die öffentlichen Spielplätze, wo die Kleinen dann stundenlang im Sandkasten buddeln oder auf die Klettergerüste hochkraxeln. Rentner sitzen auf den Bänken ringsherum und plaudern entweder angeregt miteinander oder widmen sich einem Schachspiel. Viele lesen auch die aktuelle Zeitung und lassen sich dabei von niemanden stören.

Unsere Eisdielen, die im Winter verwaist waren, sind wieder geöffnet. Die Tische stehen in der Sonne und die glücklichen Besucher haben die wunderbarsten Eisbecher vor sich stehen, stochern mit langen Löffeln darin herum und wenden sich ab und zu ihrem Tischnachbarn zu. Es ist die pure Sommeridylle.

In der Mittagspause zieht es uns ins Freie. Viele Cafés und Restaurants haben ihre Gärten geöffnet oder in der Stadt einfach Tische auf den Gehsteig gestellt. Wir sitzen gemütlich beim feinen Essen und beobachten die vorbei flanierenden Passanten. Während im Winter jeder schnell vorbeihuscht, um ins Warme zu kommen, zelebriert man im Sommer die Kultur der Frischluft. Möge uns der Regen verschont bleiben.

ISAKI – Bild: dimis (Fotolia)

Schauen Sie doch mal wieder aus Ihrem Fenster

Sobald das Wetter draußen wieder einigermaßen freundlich wird und die Temperaturen dazu verleiten, die leichten Sommerklamotten aus dem Keller zu holen und offene Schuhe zu tragen ohne Socken und Strumpfhosen, stehen bei mir in allen Zimmern die Fenster weit geöffnet. So kriege ich mit, was auf der einen Seite auf der Strasse passiert und auf der anderen im Hof.

Meine süße kleine Glückskatze Morle ist immer als erste auf dem Fensterbrett und beobachtet wie die Vögel auf den Bäumen sitzen und vor sich hin trällern. Ich hänge meinen großen Plüschhund Anni über die Reling und kann mich auf ihm bequem hinfläzen. Dann zünde ich mir eine feine Zigarette an und lehne mich aus dem Fenster. Ich beobachte den Himmel im Westen und kann so entscheiden, ob ich ohne Regenschirm aus dem Haus gehen kann. Dann sehe ich die schönen Büsche und Bäume, die in dem kleinen lauschigen Garten wachsen. Hier tummeln sich außer Amseln, Tauben und Spatzen auch Finken und Elstern. So manche Katze aus der Nachbarschaft kommt bei mir auf eine Stippvisite und meine Morle verrenkt sich nach ihnen den Hals.

Ich lehne am Fensterbrett und wenn ein Nachbar vorbei kommt halten wir ein Schwätzchen “Wie gehts dir heute? Was gibt es Neues? Was machst du so?” So bleib ich immer auf dem Laufenden über meine Nachbarschaft. Aus dem Nordfenster sehe ich hinunter auf die Strasse, die zum Glück nicht so stark
befahren ist. Ich kann beobachten, wie die Leute sich mehr oder weniger schwer tun bei dem Versuch, ihr Auto einzuparken. Manchmal fragen die Leute, ob sie hier parken können und da muss ich ihnen leider sagen, dass der Bereich nur für Einwohner mit einer Lizenz freigegeben ist. Da sind sie natürlich enttäuscht und wollen noch wissen, wie oft hier kontrolliert wird. Da muss ich leider passen, ich verbringe schließlich nicht den ganzen Tag damit, aus dem Fenster zu gucken. Mir ist diese Beschäftigung häufig viel lieber als in die stupide Flimmerglotze zu schauen.

Wenn es an der Tür läutet benutze ich nicht mehr das Haustelefon, sondern schauen mal schnell aus dem Fenster und kann so direkt fragen, um was es sich handelt. So kann ich die Päckchen für die Nachbarin entgegen nehmen und die gute Beziehung wird wieder zwischen uns gefestigt. So vergeht der Sommer und wenn der Herbst und Winter sich ankündigen werden die Fenster geschlossen bleiben bis zum nächsten Jahr.

ISAKI – alle Rechte vorbehalten.

Schauen Sie doch mal wieder aus Ihrem Fenster

Der Frühling ist da!

Frühling ForsythiaAm 21. März ist bei uns der kalendarische Frühling eingetroffen. Die Temperaturen waren auch in zweistelligem Bereich, so dass man nur eine dünne Jacke brauchte. Die Sonne scheint inzwischen schon sehr kräftig, es ist eine Freude nach dem langen und strengen Winter. Die Cafes haben schon Tische und Stühle vor ihre Türen gestellt und man kann den ersten Capuccino im Freien genießen. Nicht mehr lange und die ersten Biergärten werden ihre Pforten öffnen. Die ganze Erde atmet nach dem Winter auf: die Büsche und Bäume bekommen langsam einen grünen Flaum, die Forsythiensträuche sind mit gelben Blüten übersät. Der Rasen ist schon mit den ersten Blümchen gesprenkelt und es ist eine wahre Freude, der Natur beim Entfalten zuzuschauen.

Auf dem Balkon sprießen die Tulpen und Primeln aus der Erde. Erstaunlich, wie viel Anziehungskraft die Sonne auf die Pflanzen ausübt. Es wird Zeit, den Schmutz der vergangenen Monate zu beseitigen. Also geschwind zum Eimer und Lappen greifen, eine duftende Putzflüssigkeit ins Wasser kippen und ran an den Feind. So ein Balkon war schon seit Oktober den Urgewalten Schnee und Wasser ausgesetzt, da muss man manchmal zu einer Bürste greifen und scheuern, damit alles für den Frühling in neuem Glanz erstrahlt. Nach getaner Arbeit kann man sich zum ersten Mal in diesem Jahr auf den Balkon setzen und die frische Brise einatmen.

Seit 28. März gilt wie jedes Jahr wieder die Sommerzeit und wir haben abends eine Stunde länger die Möglichkeit, das Tageslicht zu genießen. Noch wirkt sich das nicht so stark aus, wir gehen noch nicht am Abend spazieren, wir sind noch vom Winter her Stubenhocker. Aber bald wird sich das ändern, da werden wir noch nach der Arbeit gemütlich zum Biergarten aufbrechen und unser Abendessen im Freien verspeisen. Da wird man sich auch mit den Freunden verabreden können. Was haben wir im Winter gemacht? Meist saßen wir abends in der Wohnung und waren froh, dass wir nicht mehr in die Kälte müssen.
Jetzt wandert die Wintergarderobe nach hinten in den Schrank, in dieVerbannung unter das Bett oder gar in den Keller. Es muss Platz gemacht werden für all die leichten Kleider, Bluse, Röcke und Hosen, die ein halbes Jahr lang eingemottet waren. Es wird endlich wieder Mut zur Farbe bekannt, nicht nur Schwarz und Grau als vorherrschende Töne das Bild auf der Strasse bestimmen. Wie soll man da nicht depressiv werden? Wie anders ist der Frühling und der Sommer im Vergleich dazu.

Daylight Saving Time – Umstellung Sommerzeit

zeitumstellung-sommerzeitEs ist wieder soweit: die Winterzeit ( = Normalzeit) weicht der Sommerzeit. Die Mitteleuropäische Sommerzeit wird heute in der Nacht, also am Sonntag, den 28. März um 2:00 Uhr umgestellt. Genauer gesagt, um 2:00 uhr wird der Uhrzeiger um eine Stunde vorgedreht. Es ist dann bereits 3:00 Uhr.

In Irland wurde die Zeitumstellung 1916 eingeführt und Daylight Saving Time genannt, wörtlich übersetzt die „Tageslicht aufsparende Zeit“. In der Tat,  als Hauptgrund für die Zeitumstellung galt die Annahme, durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie sparen zu können. Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus der Zeit der Ölkrise.

Die Sommerzeit hat bis zum 31. Oktober 2010, 3:00 Uhr MESZ Gültigkeit, dann wird die Uhr für die Winterzeit wieder um eine Stunde zurückgedreht. Viel Spaß dabei!

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit

Winterurlaub, wie ich ihn mag!

winterspassWie freue ich mich immer auf den Winter, insbesondere auf die eine Woche, die ich in einem Hotel in den Bergen verbringe. Jedes Jahr erwartet mich dort die weiße Pracht und ich packe meine Skier in mein Auto, genug warme Kleidung und ab geht es Richtung Süden. Es sind ja nur ein paar Stunden, die ich auf der Autobahn verbringen muss, dann bieg ich ab ins Tal meiner Träume. Ein malerischer Ort mit vielen Hotels unterschiedlicher Kategorie, ein großes Erlebnisbad mit einer zauberhaften Saunalandschaft ist auch vorhanden. Und selbstverständlich jede Menge hübscher Gaststätten, in denen man den Abend bei einem köstlichen Essen und einem Bier oder Gläschen Wein ausklingen lassen kann.

Von meinem Zimmer, das großzügig ausgestattet ist, habe ich einen herrlichen Blick auf die Hänge rundherum. Ich habe sogar einen Balkon, aber im Winter bleibt dieser unbenutzt. Morgens erwartet mich ein reichhaltiges Frühstücksbüffet und ich stärke mich mit vielen Schmankerln für den bevorstehenden Tag auf den Brettern. Fast direkt vor dem Hotel wartet der Shuttlebus, der mich an den nächsten Skilift bringt. Ich habe eine Wochenkarte gekauft und kann so oft ich will die Lifte benutzen. Die Fahrt in einer Gondel dauert ungefähr eine halbe Stunde und schon bin ich am Ausgangspunkt meiner Touren. Hier gibt es ein Liftekarusell in alle möglichen Himmelsrichtungen. Ich kann zwischen mehreren Abfahrten wählen und komme dann wieder über Sessel- und Schlepplifte zur Gipfelstation zurück. So kann ich einen ganzen Tag lang das gesamte Revier erkunden.

Selbstverständlich sind die Abfahrten in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt, auf diese Weise kann ich zwischen schwierigen Touren, die mich herausfordern, und einfachere und bequemen Pisten zum gepflegten Schwingen wählen. So entscheide ich nach der aktuellen Fitness mein Programm für den Tag.

Mittags wird der berühmte Einkehrschwung angewendet und ich setzte mich in eine Hütte, bei schönem Wetter auf die Terrasse in die Sonne. Hier gibt es dann ein leckeres Mittagsessen, oft eine Suppe mit Einlage oder Würstchen mit Brot, der Magen soll nicht zu sehr mit Verdauungsarbeit belastet sein, schließlich will ich noch auf meinen Skiern die Hänge herunter wedeln. Und abends gibt es dann noch die einladenden Restaurant im Tal, die aus logistischen Gründen ein besseres Angebot haben als oben auf der Alm. Mittags also ruhe ich mich von den Anstrengungen des Wintersports aus, befriedige den aufkommenden Hunger und freue mich schon auf die weiteren Abfahrten.

Gegen 16 Uhr, es dämmert da schon langsam, nehme ich die letzte Abfahrt Richtung Tal. Erschöpft und sehr zufrieden, den Kopf durchgelüftet, bringt mich der Shuttlebus zurück zum Hotel. Jetzt stelle ich meine Winterausrüstung in dem Skiraum ab und entledige mich meiner Skistiefel und in bequemen Schuhen geht es zurück in mein behagliches Zimmer.

Unten ist schon die hoteleigene Sauna vorgeheizt, also ab in den Bademantel, noch das Schwimmzeug einpacken und schon sitze ich in der finnischen Sauna und entspanne meine Muskel. Auf diese Weise kann ich am besten verhindern, dass mich der berüchtigte Muskelkater überfällt. Zur Abkühlung springe ich noch in den kleinen Pool und ziehe ein paar gemächliche Runden.

Jetzt verspüre ich außer einem enormen Durst auch die ersten Anzeichen eines Hungers. Deshalb ziehe ich mich in meinem Zimmer noch mal ausgehfertig an und beschließe den Abend bei einem gepflegten Glas Weizenbier und bestelle mir noch eine leckeres leichtes Gericht. So gesättigt spaziere ich langsam zurück ins Hotel, wo mich ein schon warmes kuscheliges Bett erwartet. Und morgen geht es wieder auf die Piste, hoffentlich wird das Wetter schön und die Winterlandschaft erstrahlt in der Sonne.

Diesen Luxus gönne ich mir jedes Jahr und zurück zuhause fällt mir die Arbeit viel leichter. Last but not least: so ein Urlaub ist zu zweit am schönsten!

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Text: ISA – Bild: © T.Tulic

Mode, zurück zu den 80er-Jahren?

Nicht nur während der Weihnachtszeit, sondern auch darüberhinaus spielt die Mode im Leben eines jeden eine große Rolle – ganz gleich ob weiblichen oder männlichen Geschlechts. Heutzutage wird Wert auf ein gepflegtes Äußeres gelegt, was selbstverständlich auch die Bekleidung betrifft.

Doch was für die einen ein absolutes Modehighlight darstellt, ist für andere ein Augengraus. Mode basiert auf Geschmack – und über diesen kann sich bekanntlich bestritten werden.

Schön, dass sich in einem jedoch (fast) alle einig sind: die 1980er haben es modisch einfach drauf gehabt, so dass man auch in der laufenden Herbst-/Winterkollektion auf etlichen Retrolook der 1980er Jahre zurückgreifen kann.

Ob Damenmode oder Herrenmode – umso schriller, desto besser, umso bunter, desto besser! So finden sich im Modetrend nicht nur Jeans wieder, die irgendwie niemals an Beliebtheit verlieren wollen, sondern auch XXL Shirts und XXL Blazer. Vorbei sind die Zeiten, in denen „hauteng“ das Stichwort war. Jetzt sind sie zurück, die „Fledermaus-Shirts“ und übergroßen Blazer – und das mit Stil.

Metallische Stoffe und Reisverschlüsse haben ihr ganz persönliches Redesign gefunden und erhalten von namenhaften Designern neues Flair in alter stilvoller Manier. Selbst Kleider mit Schulterpolster finden sich im Modetrend wieder, so beispielsweise für die Abendgarderobe oder festliche Anlässe.

Ein absolutes Highlight findet man in der Weihnachts- und Silvesterbekleidung 2009 – hier trägt man keine langweiligen Jeans, sondern stilvolle und glamouröse Paillettenkleider und sonstige Mode mit Pailletten. So „strahlt“ man sowohl mit dem Tannenbaum als auch mit der festlichen Tischdekoration um die Wette.

Das Outfit – sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe – ist aber nur perfekt, wenn auch die richtige Schuhmode getragen wird. In diesem Winter darf man sich auf alle möglichen Variationen von Boots freuen. Boots gehören in jeden Schuhschrank und beweisen einfach Stil, ganz gleich, ob sie nun über dem Knöchel enden oder als Over-Knie-Modell getragen werden.

Neben der Bekleidung gehören aber auch trendsichere Accessoires zum Modetrend. Sowohl die Damenmode als auch die Herrenmode wird von Accessoires der verschiedensten Art geprägt.

Hierzu gehören nicht nur Mützen und Schals, die zu dieser kalten Winterzeit einfach ein absolutes Muss darstellen, sondern auch Gürtel, Halstücher sowie Schmuck bzw. Modeschmuck. Jede Modeschau zeigt ebensolche Modetrends zur Designermode gerne auf dem Laufsteg. Bezüglich der Accessoires hat sich ebenfalls der Retrolook durchgesetzt, so findet man in der Schmuck Mode wieder häufiger Lederbänder mit einem silbernen Anhänger und Sonnenbrillen in schrillen Farben und Größen – selbst für den Winter.

Zur Mode gehört aber nicht nur das perfekte Outfit von Kopf bis Fuß, sondern auch das passende Makeup, jedenfalls zur Modesparte der Damenwelt – obwohl die Herren sich ja heutzutage auch nicht mehr ganz so lumpen lassen und gerne mal zum Kajal greifen. Auch hier greift der Look der 1980er Jahre wieder. Wimperntusche, die lange Wimpern verleiht, stirbt halt niemals aus.

Und das Ganze geht noch weiter: laut der Copenhagen International Fashion (CIFF) gestalten sich die Trendvoraussagen für den kommenden Frühling 2010 in „noch mehr“ Retro. Der Modetrend verlagert sich noch ein paar Jährchen zurück und greift die 1960er und 1970er Jahre wieder auf. Der Modetrend namens „Popular Appeal“ zeigt sich alternativ schick.

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(c) Textlieferei 2009 – alle Rechte vorbehalten
tm 337-2009
Bildnachweis: (c)  EULPhotography iStockphoto

Die Modetrends 2010 – zurück zu den 80er-Jahren?

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Das Prepaid Handy – keine Vertragsbindung und volle Kostenkontrolle

Jeder Mensch besitzt ein Handy – so viel ist sicher!

Die eine Gruppe Mensch verzichtet auf eine gewisse Kostensicherheit und wünscht jederzeit telefonieren zu können, die andere Gruppe Mensch setzt eher auf Kostenkontrolle und telefoniert nur dann, wenn ein gewisses Guthaben vorhanden ist. Aber wie funktioniert das?

Nun, die erste Gruppe hat auf einen üblichen Handyvertrag gesetzt, zahlt monatliche Grundgebühren und kommt schnell in die Versuchung, das Handy auch für „nutzlose“ Gespräche zu nutzen. Dies sind die Menschen, die allmonatlich eine hohe Handyrechnung bezahlen müssen und sich zudem über zwei Jahre hinweg an den Handyprovider gebunden haben.

Letztere Gruppe ist schlauer! Diese Menschen lassen sich nicht dazu hinreißen, völlig kostendesinteressiert „durch die Gegend“ zu telefonieren, sondern setzen auf eine sichere Variante – das Prepaid Handy -, die völlige Kostenkontrolle und absolut keine Vertragsbindung verspricht.

Ein Prepaid Handy kann jeder Volljährige käuflich erwerben. Hierzu zahlt man einen gewissen Geldbetrag für das Handy und erhält hierzu eine Prepaid Karte, die einfach und schnell aktiviert werden kann. Zumeist befinden sich auf dieser Prepaid Karte ein paar Euro Startguthaben, so dass man im Grunde sofort lostelefonieren kann.
Sicherlich ist es an dieser Stelle nicht notwendig, weitere Ausführungen zum Kauf von einem solchen Prepaid Handy zu machen, denn ein jeder dürfte diese Prozedere kennen.

Was man jedoch oftmals vergisst, gerade dann wenn man auf einen festen Handyvertrag zu setzen vermag, sind die Vorteile von einem Prepaid Handy. Oftmals sieht man nur die Tatsache, dass man die Prepaid Karte aufladen muss, um telefonieren oder Kurzmitteilungen und Co. versenden zu können, verfehlt wird hier allerdings die Tatsache, dass man keine Vertragsbindung eingeht und zudem eine volle Kostenkontrolle über seine Telefonate führt. Des Weiteren geht man auch keine Verpflichtung über ein Limit, einen Mindestumsatz oder eine Laufzeit ein – man kann das Prepaid Handy also auch gänzlich kostenlos nutzen, wenn man sich ausschließlich anrufen lässt und das Handy somit lediglich zur Erreichbarkeit nutzt.
Ein weiterer Vorteil – der gerade in der heutigen schwierigen finanziellen Zeit greift – ist, dass man ein Prepaid Handy auch dann nutzen kann, wenn man einen negativen Schufa-Eintrag führt, die Eidesstattliche Versicherung abgelegt hat oder gar ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchführt. Aufgrund der Tatsache, dass beim Kauf eines Prepaid Handys keinerlei Schufa-Abfragen, Bonitätsprüfungen oder sonstige Überprüfungen erfolgen (bis auf die Überprüfung der Volljährigkeit durch die Vorlage eines Personalausweises), kann man ein Prepaid Handy auch unter schwierigsten finanziellen Bedingungen führen.

Letztlich gibt es noch einen gravierenden Unterschied und Vorteil: man kann ein Prepaid Handy auch wunderbar verschenken, weil man hier keinerlei Risiko eingeht. Würde man einen Handyvertrag „verschenken“, wäre man gegenüber dem Handyprovider Schuldner, dies bedeutet, sämtliche Telefonate, die der Beschenkte führt, lägen im Zahlungsverpflichtungsbereich des Handyvertragspartners, der schenkenden Person. Nicht so beim Prepaid Handy. Zwar wird man als Nutzer der Telefonnummer eingetragen, jedoch hat man jederzeit die Möglichkeit, diesen Eintrag per Formular zu ändern. Man kann dieses Prepaid Handy also ohne Bedenken an eine dritte Person verschenken, da diese Person das Formular entsprechend zum Provider versenden kann und des Weiteren das Handyguthaben selbst regelt, insbesondere nicht ins Minus gelangen kann.

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Bild: © Ivana Korab Fotolia

Gefrorene Plätze – viele Tore: das Bundesliga-Wochenende

Auf teilweise tiefgefrorenen Plätzen gab es dieses Wochenende jede Menge Tore in spannenden Spielen zu sehen. Nachdem es unter geschlossenem Dach auf Schalke verhältnismäßig mild losging, ging es dann am Samstagnachmittag mit
Werten von wie beispielsweise minus 11 Grad in Leverkusen oder minus 15 Grad in Dortmund weiter, ehe dann am Abend Stuttgart mit minus 17 Grad den Kälterekord des Spieltags aufstellte. Die tiefen Temperaturen verhinderten jedoch nicht einen spannenden und vorallem torreichen Spieltag. Nur zwei Spiele endeten mit weniger als drei Toren, den Rekord stellte das Spiel Bayern München gegen Hertha BSC Berlin mit sieben Toren auf.

Den Beginn machte am Freitagabend die Partie Schalke 04 gegen FSV Mainz 05. In einer chancenreichen Anfangsphase ging Schalke bereits in der zölften Minute durch Jefferson Farfan in Führung. Obwohl Schalke nach einiger Zeit etwas weniger Druck ausübte, blieben es die spielbestimmende Mannschaft und sicherten sich so den ersten Sieg des Spieltags.

Am Samstag Nachmittag ging es dann bei eisigen Temperaturen weiter. In der Partie Bayern München gegen Hertha BSC gab es dafür ein regelrechtes Schützenfest zu sehen. Van Buyten begann in der 16. Minute nach einem Eckball, ehe Gomez, Robben und Müller nachzogen. Ramos konnte zwischenzeitlich verkürzen, nachdem er die beiden Münchener Innenverteidiger umkurvt hatte, doch kurz darauf stellte Olic den alten Abstand wieder her. In der Schlussminute erzielte schließlich Raffael den 5:2 Endstand.
Der Spitzenreiter Bayer Leverkusen empfing zum Abschluss der Vorrunde Burussia Mönchengladbach. Auch hier führte die Überlegenheit der Hausherren schnell zur Führung: nach 15 Minuten erzielte Kroos das 1:0. Erst nach einer halben Stunde wachte die Borussia auf und erarbeitete sich Chancen, von denen Brouwers eine zum Ausgleich nutzen konnte. Nach der Pause konnte die Borussia sogar in Führung gehen. Dante erzielte nach einem Eckstoß das 1:2. Leverkusen machte jedoch weiter Druck und folgerichtig glich Derdiyok in der 60. Minute aus, ehe Kroos in der 69. Minute den Siegtreffer erzielte, der Leverkusen zum Herbstmeister machte.
In Dortmund reichte in einer höhepunktarmen Partie der frühe Treffer von Lucas Barrios zum 1:0-Sieg. Die Freiburger blieben über die ganze Partie hinweg zu harmlos, um der Dortmunder Führung etwas entgegenzusetzen.

Der amtierende Meister Wolfburg kam in Frankfurt nicht über ein 2:2 hinaus. Franz erzielte die Führung für die Eintracht, die jedoch von Dzeko ausgeglichen wurde. Wolfsburg gin in der zweiten Halbzeit mit 1:2 in Führung, jedoch glich Meier zehn Minuten vor Ende aus.

In Hannover gingen zunächst ebenfalls die Hausherren in Führung, das zwischenzeitliche 2:0 wurde jedoch ausgeglichen und in der Schlussphase erzielte Fuchs den Siegtreffer.

Am Abend empfing Stuttgart den Lokalrivalen Hoffenheim, und konnte sich nach einer konzentrierten Partie mit Treffern von Marica, Cacau und Khedira und nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Maicosuel durchsetzen, was den ersten Bundesligasieg für den neuen Stuttgarter Trainer Gross bedeutete.

Am Sonntag konnte sich Hamburg trotz frühem Paltzverweis gegen Boateng mit 2:1 gegen Bremen durchsetzen. Köln konnte nach mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Nürnberg das letzte Spiel des Spieltages für sich entscheiden und damit wertvolle Punkte gegen den Abstieg sammeln, während die Nürnberger Niederlage später zur Entlassung von Trainer Michael Oenning führte.

Unser Hausbau

Ohne großes wenn und aber haben wir uns kurzfristig entschlossen ein Einfamilienhaus mit Garage zu bauen, obwohl wir es aus Platzgründen eigentlich nicht brauchten. Wir machten uns auf die Suche nach einem Bauträger und auch der Finanzierung stand nichts mehr im Wege. Nun brauchten wir nur noch das passende Grundstück und los konnte es gehen.
Durch glückliche Umstände fanden wir auch in der Nähe unserer Großstadt ein preisgünstiges Grundstück und dann ging es los. Wir wollten nur die Hülle des Hauses stellen lassen und alle Innenausbauten in Eigenregie in relativ kurzer Zeit selbst erledigen. Und wir haben das auch geschafft.

Die Bodenplatte ließen wir von einer Firma gießen, um einen Garantieanspruch zu haben und außerdem hatten wir durch Betriebsferien der Hausbaufirma etwas Luft. Wir begannen nunmehr mit der Arbeit, die eigentlich keiner zu würdigen versteht. Es ging um die Materialien für den Innenausbau, die wir selbst besorgen wollten. Also hieß es täglich Anfragen per Fax zu verschicken, auf die Angebote zu warten, zu vergleichen und sich dann für den besten Anbieter zu entscheiden und das Material teilweise heranzuholen. Obwohl das sehr aufwendig war, hat es auch viel Spaß gemacht, denn es war ja für uns.

Nach 2 Monaten kam dann endlich unser angekündigtes und heißersehntes Haus. Ein riesengroßer LKW und ein Kran rückten an und innerhalb von 2 Tagen stand unser Haus komplett mit Dach da.

Und nun war es an uns, den Innenausbau in Angriff zu nehmen. Und wie so oft, fielen die Helfer, die uns beim Bau zugesagt hatten, fast völlig aus. Aber dadurch ließen wir uns nicht entmutigen. Wir mussten noch teilweise Decken und Wände einziehen, diese dämmen, verspachteln, schleifen, tapezieren und streichen. Aber auch die anderen Gewerke mussten noch mitziehen. Die Elektrik und Fußbodenheizung bauten wir selbst ein, nur die Abnahme erfolgte von einem Fachbetrieb. Dann fehlten eigentlich “nur” noch die Fliesenarbeiten für Fußböden und Bäder, die Sanitärarbeiten und die Verlegung vom Parkett. Diese Arbeiten haben natürlich viel Zeit in Anspruch genommen und teilweise waren wir am Ende unserer Kräfte. Aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen.

Als wird endlich eingezogen sind, waren noch nicht alle Arbeiten komplett erledigt, aber die meisten Räume waren bewohnbar und eingerichtet.

Zwischenzeitlich war es Winter und die Außenanlagen konnten wir erst im Frühjahr in Angriff nehmen und das war gut so. Wir hatten endlich auch mal wieder Zeit nur für uns. Zwischenzeitlich sind auch die Außenanlagen in Ordnung. Wir haben einen Brunnen, zwei Zisternen, ein Pool, ein Gewächshaus und alles, was man für ein Haus so braucht.

Und wir haben es nicht bereut, obwohl wir schon im fortgeschrittenen Alter sind, uns unseren Traum zu erfüllen.

Online schnell und einfach die Reise buchen!

Menschen, die ohne Internet aufgewachsen sind, erinnern sich noch sehr gut an die Zeit als wir für die Erfüllung vieler Bedürfnisse uns in ein Geschäft begeben mussten.  Heute leben wir im Zeitalter des Internets, hier ist alles bequem vom Computer aus zu finden. Es gibt in so gut wie jedem Haushalt einen Internetzugang und bevor wir uns auf die Suche in der Stadt machen, schauen wir doch einfach dank einer Suchmaschine auf den Webseiten vieler Unternehmen nach und können sogar ohne aus dem Haus zu gehen direkt bestellen.
Hier geht es um die schönste Zeit des Jahres: natürlich ist es die Urlaubszeit, auf die wir uns am meisten freuen. In der Vergangenheit mussten wir ins Reisebüro gehen und beladen mit etlichen Kilos Papier in Form von Katalogen diverser Reiseveranstalter wieder retour nach Hause. Hier angekommen begann dann die mühselige Lektüre. Wenn wir unsere Favoriten gefunden hatten, sind wir wieder zurück ins Reisebüro gegangen und haben von einem Mitarbeiter die Verfügbarkeit prüfen lassen. Das war doch recht umständlich.

Heutzutage wird uns das Leben sehr erleichtert. Wir brauchen uns nur in die Onlineportale der Reiseveranstalter einloggen und wir können uns weltweit nach Angeboten umschauen. Wir werden auch auf Schnäppchen aufmerksam gemacht durch Bannerwerbung auf den Seiten. So wird unsere Reise vielleicht in ganz andere Gefilde führen als wir vorhatten.

Im Internet geben viele Veranstalter die Bestpreisgarantie für ihre Reiseangebote, das bedeutet für uns Reisende, dass wir den bestmöglichen Preis erzielen.

Die Onlinereisebüros haben auch den Vorteil, dass wir in Sekundenschnelle überprüfen können, ob unser angestrebtes Hotel und der Flug zu der von uns gewünschten Zeit verfügbar sind.

Die Angebote in Internet kann man als All-Inklusiv-Variante buchen, ebenso gut lassen sich individuelle Wünsche nach nur Flug und nur Hotel verwirklichen.

Ein weiterer Vorteil der Online-Buchung ist, dass wir bequem mit unserer Kreditkarte bezahlen können. Wir sparen uns den Weg zur Bank, um Bargeld abzuheben und müssen nicht im Reisebüro bar bezahlen. Alles wird bargeldlos erledigt.

Wir haben im Internet auch die Möglichkeit, jederzeit unsere Reise planen zu können, wir sind nicht an die Öffnungszeiten eines Reisebüros angewiesen, wir müssen nicht mal das Haus verlassen. Sobald die ganze Familie zusammenkommt, kann man einen Familienrat abhalten und abstimmen, wohin die Reise gehen soll.

Online lässt sich auch hervorragend zwischen verschiedenen Angeboten vergleichen. Das war früher nur für eine begrenzte Zahl möglich, im Internet ist die Auswahl schier unendlich.

Nach erfolgter Buchung wird uns die Bestätigung per e-mail zugesandt, für den Urlaub brauchen wir uns diese nur noch auszudrucken und schon kann die Reise beginnen. Es genügt, diese Bestätigung am Flughafenschalter und im Hotel vorzuzeigen, sie ist ein vollständiges Reisedokument.

Die große Zeitersparnis, die bequeme Abwicklung und die große Vielfalt der Angebote im Internet sprechen für eine Onlinebuchung. Es ist ein Vorteil der modernen Entwicklung, den wir unbedingt nutzen sollten.

ISAKI 12.2009 Online Reisebüro – praktisch, schnell, einfach eine Traum-Reise buchen!

Modetrends im Herbst 2009

Ich bin eine modebewusste junge Frau, die immer auf der Suche nach neuen Trends ist. Oft schlendere ich durch die Mode- und Lifestylegeschäfte und beobachte, was gerade angesagt ist. Dann gehe ich im Kopf durch, was ich noch zu Hause habe und wie ich es am besten kombinieren könnte mit einem neuen stylishen Teil.

Für diesen Herbst sind wieder Ethnomuster ganz aktuell. Zum Glück habe ich noch einige in meiner Garderobe und werde sie mit verschiedenfarbigen Rollkragenpullovern und Röcken oder Hosen kombinieren.

Es gibt wieder Neuigkeiten auf der Farbfront. Violett ist noch immer überall anzutreffen, ist ja auch eine wunderschöne Farbe. Da werden ich meine violette Handtasche, die ich in Athen erstanden habe und meine passenden Stiefel oft tragen können. Außerdem habe ich mir gerade einen warmen langen Pullover zugelegt, er hat die Farbe eines Amethysten, dazu werde ich meine hochaktuellen Glanzleggings in Schwarz tragen. Wenn ich so in meinen Kleiderschrank schaue, finde ich jede Menge lila-, violett-, auberginefarbige Klamotten. Angesagt sind aber auch sanfte Steintöne, Beige, Pastellbraun, Grau, das ist mal wieder ein totales Gegenteil von den kräftigen Tönen. Sie lassen sich aber auch prima kombinieren mit Tönen wie Petrol oder Orange. Safranorange ist auch eine wichtige Farbe diesen Herbst 2009.

Ein schöner Pullover in einem kräftigen Orangeton passt hervorragend zu Schwarz, Braun oder zu Jeans.
Dieses Jahr kommen wir nicht vorbei an Animalprints. Leopard, Tiger und Co. sind jetzt wieder ein Dauerbrenner. Bis jetzt habe ich mich da nicht herangetraut, es hatte für mich etwas Anrüchiges, in der Kategorie “der letzte Versuch”. Aber nun wünsche ich mir einen Rock in Tigermuster, am besten in Bleistiftform, der kurz vor den Knien endet. Dazu ein klassisches Oberteil und schöne Stiefeln sieht die Kombination auf jeden Fall schick aus. Was auch schön ist, ist eine Handtasche mit Animalprints, da reicht nur das eine Accessoire in diesem Muster, sonst wird es zu viel.

Dieses Jahr haben die Modedesigner die Farbe Gold wiederbelebt. Ob eine Bluse, ein Pullover oder Leggins, Hose und Rock ist es ein Outfit nicht nur für festliche Momente. Es ist auch bürotauglich, wenn wir uns dezent auf ein Teil in Gold beschränken. Das habe ich noch nicht in meinem Kleiderschrank – bis jetzt habe ich ein paar Klamotten in Silber, die werde ich auf jeden Fall weiter tragen aber meine Garderobe um Gold erweitern.

Kennen Sie Hahnentritt? Dieser Klassiker in schwarz-weiß ist wieder modern diesen Herbst und Winter. Es gibt wunderschöne Jacken und Mäntel in diesem graphischen Muster, von Kleinhahnentritt bis ganz groß. Für die Garderobe darunter empfiehlt sich dieses Muster nur für Sakkos und Röcke, alles andere wird zu unruhig auf kleinen Flächen. Am schönsten sind immer noch die Mäntel in Hahnentritt.

Mir ist aufgefallen, dass Fransen ein Revival erleben. Ich habe mir schon Stiefelchen mit seitlich angenähten Fransen ausgesucht. Diese schwingen hin und her während man läuft. Sehr schön sind auch Taschen mit Fransen – ich habe eine Satteltasche gesehen, die ich mir unbedingt besorgen muss.
Ich werde meine Freundin ins Auto packen und wir fahren downtown, dann werden wir durch die Geschäfte schlendern und die bevorzugten must-haves der Saison uns heraus picken.

(c) 10.2009 ISAKI

Einkaufsfreuden mit der Kreditkarte

einkaufsspassIch nehme mir die Freiheit, hat früher eine große Kreditkartenfirma geworben, wobei eine schlanke hübsche Frau im Bikini aus dem Meer stieg und geradewegs auf eine Strandbar zusteuerte, um dort etwas zu bestellen. Ja diese Freiheit ist sprichwörtlich. Wir Menschen, die viel unterwegs sind, haben nicht immer die Zeit, am Bankschalter oder am Bankomaten Geld abzuheben. Hier hilft uns eine Kreditkarte enorm.

Wir können mit unserem Auto an jeder Tankstelle Benzin tanken und Zigaretten, Süßigkeiten, Zeitschriften oder sogar Essen einkaufen, und das alles ohne Bargeld. Es reicht, wenn wir unsere Kreditkarte zücken und mit dem sogenannten Plastikgeld bezahlten. Kreditkarten sind fast überall in der Gastronomie willkommen. Wir können gepflegt zum Essen gehen und bezahlen bequem mit unserer Kreditkarte. Wie einfach wird es bei einem Shoppingbummel durch die Stadt. Wenn wir nicht unser Konto belasten wollen, weil vielleicht nicht genügend Deckung vorhanden ist, können wir auf Kredit einkaufen.Die Kosten werden erst Anfang des folgenden Monats auf einmal von unserem Girokonto abgebucht werden. In der Zwischenzeit ist wieder frisches Geld darauf geflossen.

Im Urlaub ist eine Kreditkarte unerlässlich, wenn wir zum Beispiel ein Auto mieten möchten. Auch die Kosten für das Hotel und die Übernachtungen können wir mit unserer Kreditkarte begleichen. Auch einige außergewöhnliche Einkäufe zum Beispiel beim Juwelier – weil im Ausland die Preise häufig günstiger sein – können wir bargeldlos regeln. Das ist sehr beruhigend, eine Kreditkarte zu haben, wir können sogar Bargeld mit einer speziell zugewiesen Pinnummer abheben und so gewisse Engpässe überbrücken. Inzwischen gibt es auch Kreditkarten, wo man zunächst einen Betrag einzahlt und dann von dem Guthaben die Einkäufe bezahlt. Auf diese Weise ist die Kreditkarte für fast jeden erschwinglich.

(c) 9.2009 ISAKI – Bild diego cervo, Fotolia

Delikatessen in einer Fischtaverne

Ein Urlaub am Meer ist für Fischliebhaber die ideale Zeit zum Schlemmen. Hier kommt alles fangfrisch aus dem Meer auf den Tisch und erfreut den Gaumen. Es gibt so viele wunderbare Fische, auch wenn die meisten Weltmeere bereits überfischt sind, für die Bedürfnisse der Urlauber reichen die Vorkommen allemal. Da wären die schmackhaften Doraden und rote Barben, die man am besten auf dem Grill zubereitet und mit einem leichten Salat serviert. Der Loup de mer ist ein sehr feiner Raubfisch, der häufig im Mittelmeer zu finden ist. Der Schwertfisch hat ein sehr festes Fleisch und wird als Steak gegessen. Der Thunfisch ist ein anderer sehr leckerer Fisch, er wird sehr groß und sein Fleisch ist dunkelrot und fest. Er erzielt in Japan astronomische Preise, wenn seine Qualität den Ansprüchen der Sushiköche entspricht.

In Südfrankreich wird die wunderbare Boulliabaise gekocht, eine exquisite Fischsuppe mit ganzen Fleischstücken und einem Klecks Knoblauchmayonnaise oben drauf.

Die Meeresfrüchte lassen sich hervorragend als Vorspeise genießen. Krevetten, auch Krabben und Garnelen genannt, kann man ganz kurz in der Pfanne erhitzen bis sie rundum eine gleichmäßige rote Färbung annehmen. Dann lassen sie sich leicht pullen und das Fleisch wird dann in eine Soße aus Olivenöl, Zitronensaft und Knoblauch gedippt.  Sie passen auch wunderbar zu Nudeln mit diversen Soßen. Eine Delikatesse sind auch die Kalmare – kurz auf dem Grill und dann mit Zitrone beträufelt schmecken sie köstlich. Oktapus wird gerne als Salat zubereitet, mit Karotte, Stangensellerie, Olivenöl und Zitrone. Er macht aber auch auf dem Grill eine sehr gute Figur, wenn man ihn anschließend mit Balsamikoessig würzt.

In Griechenland kennt man eine sehr leckere Vorspeise, sie wird aus Fischroggen gemacht, ist ungewöhnlich rosafarben und schmeckt mit frischem Weißbrot fantastisch.
Wie wäre es mit frischen Seeigeln? Sie werden wie Austern roh gegessen. Man macht den Deckel einfach auf und kommt sofort an das weiche orangefarbene Fleisch und kann es mit einer Gabel rausholen. Es schmeckt ganz sanft und nach Meerwasser. Austern sind natürlich eine ausgesprochene Delikatesse und etwas teuer. Ein Dutzend Austern mit einem Glas Weißwein oder Champagner und Pumpernickelhäppchen ist eine willkommene Mahlzeit zwischendurch für den Feinschmecker. Und die viele Muschelsorten sind ganz unterschiedlich im Geschmack. Am häufigsten und auch durch Zuchtbetriebe am günstigsten ist die Miesmuschel. Ihr orangefarbenes Fleisch ist durch Zugabe von zum Beispiel Weißwein oder Tomatensoße sehr lecker. Die Vongole- oder Venusmuscheln sind sehr klein und dadurch besondern zart und fein. Sie werden gerne mit Pasta angeboten. Ganz besondere Delikatesse sind die Jakobsmuscheln – das Fleisch dieser Muschel ist weiß und relativ fest, zergeht aber auf dem Gaumen.

Der Fisch ist ein wunderbarer Eiweißlieferant, ist kalorienarm und hat viele Omega-3-Festtsäuren.

Wir sollten nicht nur während der Urlaubszeit mehr Fisch genießen.

(c) isa 9.2009

Die Katze Sophie

Meine kleine Sophie ist im Laufe des vergangenen Jahres erwachsen geworden. Im Mai 2009 hat sie ihren ersten Geburtstag gefeiert. Sie ist zu einer schlanken und flinken Jägerin geworden. Ich nehme an, dass sie jetzt ausgewachsen ist. Pünktlich zum Geburtstag wurde sie zum ersten Mal läufig; sie war sehr anhänglich und wollte häufig schmusen. Selbstverständlich hat sie auch ihren Lockruf, der herzzerreißend klingt, vornehmlich in der Nacht ausgestoßen. Aber es ist kein Kater weit und breit zu finden, der bereit wäre, sie zu decken. Was für mich besser ist, weil ich mir in meiner relativ kleinen Wohnung nicht vorstellen kann, den dann kommenden Nachwuchs großzuziehen. Sie war in dieser Zeit gerne unten in meinem Hinterhof, der sich zu einem wunderschönen Garten mit vielen Bäumen und Pflanzen entwickelt hat. Was mich allerdings erstaunt hat, war die Tatsache, dass diese Läufigkeit in Wellen kam und mehrere Tage nichts zu merken war. Sie zog sich über mehr als einen Monat hin. Sophie hatte im Moment der Läufigkeit ein Gesicht gemacht, als ob sie nicht verstehen würde, was mit ihr passiert. Armes Tier – von Natur so eingerichtet, für Nachwuchs zweimal im Jahr zu sorgen – war sie von ihren Gefühlen richtig gebeutelt. Leider ist in unseren Großstädten so gut wie jede Katze sterilisiert und der Katzennachwuchs stellt sich nicht so häufig ein. Auf dem Land sieht das alles anders aus. In südlichen Ländern ist es auch ganz anders. Ich kenne zum Beispiel aus Athen, dass auf jeder Strasse herrenlose Katzen leben. Sie werden aber immer von den Anwohnern gefüttert und haben keine Scheu vor Menschen. Dort sieht man zweimal im Jahr kleine Kätzchen zwischen den Autos oder in den Grünanlagen rumstreunen. Häufig haben diese Katzen sogar Namen, sie gehören einfach in die Nachbarschaft wie die Menschen.

Nun Sophie hat bis jetzt nur einmal eine andere Katze gesehen: ihre eigene Mutter ist bei uns in den Garten zu Besuch vorbeigekommen. Diese Begegnung hat gezeigt, dass wenn die Kätzchen im Alter von zum Beispiel zwei Monaten von der Mutter getrennt werden, diese sie dann nach einer gewissen Zeit überhaupt nicht mehr als ihr Fleisch und Blut erkennt. Es wurde von beiden Seiten gedroht und gefaucht, aber durch mein beherztes Eingreifen ist es zu keiner Rauferei gekommen. Das war also die einzige Katze, die Sophie bisher kennen gelernt hatte. Schade eigentlich, weil Katzen sich gerne in Gesellschaft anderer Artgenossen aufhalten, sie schmiegen sich aneinander und schlafen gemeinsam oder sie schmusen sich gegenseitig ab. Ich als persönlicher Dosenöffner übernehme nun diese Aufgabe: wir schmusen so oft es geht. Selbstverständlich schläft die Sophie mit mir im Bett, sie legt sich auf meine Füße oder in die Kniekehlen und schläft angekuschelt ein. Das Bett kann noch so schmal sein, eine Katze findet immer Platz für sich.
In letzter Zeit hat Sophie eine neue Marotte entwickelt.

In der Nacht, wenn alles schläft, schleicht sie sich in die Küche. Sie hat gelernt, wie ihr Futter in Beuteln aussieht und wo es liegt. Sie bedient sich dann alleine, sucht sich einen Beutel aus und bearbeitet ihn solange, bis sie an den Inhalt herankommt. Am Morgen finde ich dann in der Wohnung den aufgerissenen Beutel meist mit den Resten, die sie nicht mehr erreichen konnte. Inzwischen habe ich ihr Futter an einem unzugänglichen verschlossenen Platz verstaut. Sie soll nicht rund und fett werden, wie so viele Hauskatzen.
Sophie hat sich als kleines Kätzchen gerne unter den Möbeln versteckt. Heute passt sie da gar nicht mehr rein, sie hat aber auch interessantere Orte entdeckt. Da wären zum Beispiel die hohen Schränke in der Küche. Sie hat ein Klettersystem quasi eine Treppe entdeckt und dann spaziert sie in 2 Metern Höhe bis zum Schrank über den Kühlschrank, da lässt sie sich dann nieder und betrachtet alles aus sicherer Höhe. Gerne klettert sie auch auf das Bücherregal und sucht nach Mücken und Faltern an der Decke.
Sie hat sich wirklich prächtig entwickelt und hat die Menschensprache ganz gut gelernt.

(c) 9.2009 gr.

Reisen – Urlaub – Abschalten vom Arbeitsalltag

Wer freut sich nicht, als Abwechslung zu seinem Alltag eine Reise zu unternehmen. Vor allem wenn wir jeden Tag arbeiten, brauchen wir manchmal einen sogenannten Tapetenwechsel. Wir gehen entweder ins Reisebüro oder setzen uns vor den Computer und suchen im Internet nach interessanten Angeboten.

Eine Urlaubsreise kann man individuell planen, das bedeutet wir suchen uns die Transportmittel und das Hotel am Urlaubsort selbst aus. Wir können aber auch eine Pauschalreise buchen, da übernimmt der Reiseveranstalter die Organisation und Buchung komplett. In den letzten Jahren sind Wellnessreisen sehr beliebt geworden, früher waren das Kuraufenthalte am Meer oder in den Bergen, nun gibt es eigens auf Wellness ausgerichtete Hotels, die den Gast mit Thalasso- und Inhalationsanwendungen verwöhnen. Es gibt auch Hotels, in denen man eine Abmagerungskur machen kann. Da bezahlt man praktisch dafür, dass man statt zu schlemmen sich sehr am Riemen reißen muss. Es werden aber viele Massagen und Körperpeelings sowie Gesichtsbehandlungen angeboten. Das ist dann fast wie ein Aufenthalt auf einer Beautyfarm. Nur man darf eben nicht essen.

Eine Erholungsreise muss nicht nur aus Faulenzen und am Strand Liegen bestehen. Viele Menschen wollen einen aktiven Urlaub verbringen und viele Abenteuer erleben. Sportreisen bieten da genug Möglichkeiten, ganz andere Erfahrungen zu machen als im Alltag. Wanderurlaub in den Bergen oder im Winter der Skiurlaub sind ideale Fluchten aus dem Gewohnten und wir trimmen dabei unserer Gesundheit. Sehr schön kann auch ein Surfurlaub oder ein Segeltörn auf einer Yacht sein. Mit dem eigenen Boot kann man in sonst unzugänglichen Buchten vor Anker liegen und die Schönheit der Umgebung ungestört genießen. Man hat das Hotel wie ein Schneckenhaus immer dabei und nachdem eine Jacht in der Regel nur wenig Kabinen hat, sind es auch eine überschaubare Anzahl an Mitreisenden, mit denen man auskommen muss.
Manche Menschen verbinden den Urlaub mit der Möglichkeit, sich zu bilden. Beliebt sind hierbei Städtereisen zum Beispiel nach Paris in den Louvre oder nach Italien in die Renaissancestädte. Hier erfährt man viel über die Kultur und unsere Vergangenheit, sei es die Architektur oder die Kunst. Man kann aber auch seine Sprachkenntnisse erweitern, wenn man eine Sprachreise in das Land bucht, dessen Sprache man lernen oder vertiefen möchte.

In Mittelalter glaubten die Menschen, die Welt sei eine Scheibe und wenn man am Horizont landet, fällt man über den Rand runter in die Unterwelt. Erst durch die Forschungen berühmter Wissenschafter wie Galilei und Kopernikus verändert sich die Sicht auf unseren blauen Planet. Diese neuen Erkenntnisse wurden nicht zuletzt durch die Entdeckungsreisen von Columbus, Magelan und Vasco da Gama bestätigt. Man konnte die Erde umrunden, heureka.

Das war mit sehr vielen Entbehrungen verbunden. Viele Seemänner überlebten diese Entdeckungsreisen nicht, entweder weil sie von feindlich gesinnten Eingeborenen umgebracht wurden oder weil sie diversen Krankheit an Bord der Schiffe erlagen.
Bis heute hat sich diese Tradition in Forschungsreisen erhalten – man bricht noch immer auf, um die Geheimnisse der Wissenschaft zu lüften. Das gelingt am besten im ewigen Eis auf den Polkappen, die Forscher bohren einen Eiskern aus und können an ihm die Entwicklung der Erde ablesen. Zunehmend wichtig ist jedoch das Schmelzen der Pole durch vom Menschen verursacht Erderwärmung.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Pilgerreise, die aus religiösen Motiven unternommen wird, sei es um Vergebung zu bieten oder um das Seelenheil zu beten. Die Christen pilgern nach Rom, Jerusalem oder Lourdes. In jedem Land gibt es noch spezielle Pilgerorte, in Bayern zum Beispiel Altötting oder Andechs. Die Moslems sollen einmal in ihrem Leben eine Pilgerreise genannt Hadsch nach Mekka unternehmen und dort um den Würfel Kaba mehrmals kreisen. Solche Pilgerreisen sind in der Regel entbehrungsreich aber bauen den Pilger seelisch auf.

Reisen bildet sagt einmal ein kluger Mensch und das stimmt – wir verändern unseren Horizont und lernen sehr viel dazu. Auf zu neuen Ufern!

Text: ISAKI 9.2009

Schottischer Herbst – Vielfalt und Schönheit

Wen es einmal in die nördlichen Länder und Zonen zieht, sollte auch eine Reise nach Schottland wagen. Der Besucher wird vom dem rauhen Land im Norden Großbritanniens sehr begeistert sein. Dort ist noch vieles zu finden, was nicht aus diversen Filmen bekannt ist.

Ein Reiseerlebnis besonderer Art wird es werden, wenn man Schottland auf eigene Faust erkundet wie es viele machen. Die Anreise kann mit dem eigenen Auto per Fähre erfolgen ( wenn dem Reisenden mehr Zeit zur Verfügung steht ), aber auch mit dem Flugzeug ist es heute ein leichtes, viele Ziele in Schottland zu erreichen. Es gibt Direktflüge von vielen deutschen Flughäfen aus nach Schottland, die im übrigen auch sehr günstig angeboten werden. Die Reisewelt in Schottland umfasst viele verschiedene Eindrücke für den Urlauber. Hier kann man das Nachtleben genießen, die vielen Pub´s und Inn´s, völlige Ruhe und Natur und natürlich auch sehr herzliche Menschen, die sehr offen und freundlich alle Reisenden empfangen.

Für jeden Geldbeutel ist eine passende Unterkunft zu finden. Sei es ein heimeliges B&B ( Bed & Breakfast ), eine kleine private Pension, ein Hotel in jeder Preislage oder einfach ein Zelt und ein Schlafsack. Campingplätze sind sehr häufig und so gut wie überall zu finden.

In den Großstätten pulsiert das Leben und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders die Hauptstadt Edinburgh ist ein wirkliches Hightlight. Das über der Stadt thronende Schloss ist natürlich ein Magnet, der von vielen Touristen besucht wird. Natürlich hat  die Stadt selber hat einiges zu bieten. Viele kleine und verwinkelte Gassen laden zum flanieren und shoppen ein ( vielleicht auch mal einen Kilt? ) und auch für den Gaumen wird hier einiges geboten. Die schottische Küche selber ist recht deftig aber sehr schmackhaft.

Natürlich kann man auch internationale Restaurants finden, dort gibt es keine Grenzen. Jedoch sollte jeder Reisende wirklich auch einmal schottisches Essen versuchen, es ist wirklich sehr gut und viel besser als sein Ruf. Außerdem lieben die Schotten Süßes aller Art. Das wird manchmal auch fast kurios: frittierte Schokoriegel zum Beispiel, die aber sehr gut schmecken, wenn man ebenfalls ein kleines süßes Schleckermaul ist. Natürlich darf auch das Hauptgetränk, der Whisky nicht vergessen werden. Reisende können an Touren teilnehmen, die zu den verschiedenen Destillerien führen und bei dem man auch die unterschiedlichen Sorten testen kann.
Die Menschen sind in ganz Schottland sehr herzlich und man kann das gurrend gesprochene Englisch auch schnell sehr gut verstehen. Sie zeigen gerne mehr von ihrem Land als in Reiseführern steht. Ein wirkliches Reiseerlebnis der besonderen Art. Vor allen lernt man Stellen kennen, die sonst nur dir meisten Schotten kennen. Kein Reisender braucht Berührungsängste zu haben! Das haben Schotten auch nicht.

Die Natur ist einzigartig. Von flachen Ebenen bis in die Highlands mit wirklich großen Erhebungen ist alles zu finden. Das wird besonders auch Biker und Radfahrer interessieren, die hier schöne Strecken in der Natur finden. Und Wanderern eröffnet sich eine ganz besondere Reisewelt. Denn es ist fast überall erlaubt auch private Wiesen und Wege zu durchwandern und so an fantastische Orte zu kommen.

Die Kultur wird in Schottland selbstverständlich groß geschrieben. In unzähligen Schlössern und Burgen kann man seinen Hunger nach der Geschichte stillen. Aber auch in den oft noch privat bewohnten Domizilen kann nach freundlichem Nachfragen meistens sogar alles besichtigt und bewundert werden und die freundlichen Bewohner führen stolz durch ihr zu Hause. Museen sind wie fast überall in Großbritannien meist kostenlos.
Alles in allem ist Schottland wirklich eine Reise wert und ein ganz besonderes Erlebnis. Eine solche Reise wird man sicher nicht so schnell vergessen!

tb A034311 9.2009

Delikatessenauswahlen – Empfehlungen im Internet

Man gönnt sich ja sonst nichts könnte man sagen, wenn man an die feinen Dinge des Lebens denkt und mancher glaubt, dass nur die oberen Zehntausend sich Delikatessen leisten können. Aber dem ist nicht mehr so.

Was sind überhaupt Delikatessen?
Das Wort Delikatesse stammt aus dem Französischen und bedeutet fein oder zart. Wir könnten noch ergänzen, dass es häufig seltene und teure Lebensmittel sind.

Was fällt uns da sofort ein?
Natürlich Kaviar und Hummer, Kaviar ist das schwarze Gold, ein kleines Döschen Belugakaviar  kosten leicht 100 Euro. Kaviar ist aufwendig in der Gewinnung, man melkt quasi weibliche Störe und gewinnt deren Eier. Hummer ist da schon bedeutend günstiger. Schließlich gehen einige Tiere freiwillig in die Fallen der Fischer und werden darin gefangen. Man muss sie lebend zum Konsumenten bringen und diese Haltung und der Transport macht sich im Preis bemerkbar.

Zu Delikatessen gehören auch die Meeresfrüchte – wie lecker sind doch beispielsweise Garnelen in Öl und Knoblauch gebraten. Diese Lebensmittel leisten wir uns nur zu besonderen Anläßen, sei es die Verlobung, Hochzeit oder Silvester. Und Hummer wird auch selten angeboten, ist schwer zu finden, nur in gut sortiertem Handel oder bei Feinkostabteilungen.

Eine andere Delikatesse, die in einem Zug mit den davor genannten Hummern und Kaviar genannt wird, ist der Champagner. Der Saft, der so schön in der Nase prickelt, kommt aus der französichen Provinz Champagne, die um Paris liegt und nicht sehr groß ist. Somit ist das Angebot begrenzt und der Preis bewegt sich ab ca. 30 Euro aufwärts für die Flasche. Beim Champagner bezahlt man auch für das jahrhundertalte Know-how in der Herstellung dieses köstlichen Schaumweins.

In letzter Zeit werden durch die Europäische Union Spezialitäten aus bestimmten Regionen mit dem Prädikat “Geschützte Ursprungsbezeichnung” geschmückt. Das soll die Echtheit des Produkts garantieren. So werden Weine, Biere, Käse und Wurst so geschützt vor Mißbrauch. Auch Olivenöle sind aus besonderen Regionen mit dieser Bezeichnung ausgezeichnet. Für den Konsumenten ist eine Garantie, dass das Produkt rein und ungepantscht ist.

Eine typische italienische Delikatesse ist der berühmte Parmaschinken, der einen besonderen unvergleichlichen Geschmack hat. Dieser Schinken muss mehrere Monate in spezielle belüfteten Räumen hängen und entwickelt in dieser Zeit sein spezielles Aroma. Diese langsame Reifung schlägt sich im Preis nieder. Ein Kilo kostet mindestens 40 Euro.
Aus Spanien kommt der ebenso delikate an der Luft getrocknete Serranoschinken. Wie der Parmaschinken muss auch der Serranoschinken lange reifen. Im Preis ist er allerdings etwas günstiger als der Parmaschinken.

Es gibt auch wunderbare Salamisorten, die man als Delikatesse bezeichnen kann. Bei Käse kommen die meisten Delikatessen aus Frankreich. Man muss sagen noch, denn die Europäische Union will unsinnige Gesetze einführen, die für viele alteingeführte Herstellungsmethoden das Ende bedeuten würden. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt.

Es gibt Käsesorten aus allen Milcharten, Ziege, Büffel, Schaf, manche mit Schimmelmantel, andere in unterschiedliche Blätter eingewickelt. Sie sind in unterschiedlichen Reifegraden erhältlich, manche fließen schon praktisch. Auch bei Käse haben die Preise sich so entwickelt, dass man kein Vermögen dafür ausgeben muss. Es gibt auch Delikatessen unter den Früchten: wie fein ist zum Beispiel die aus Asien stammende Pitahaya oder um nicht so weit zu greifen wirklich reife Feigen, die nach der Sonne des Südens schmecken. Oder Walderdbeeren mit ihrem zuckersüssem Aroma.

Text: ISABBl – 9.2009