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Praktisch und populär: der Rucksack

Der Rucksack ist für viele Menschen zu einem ständigen Begleiter geworden. Viele Geschäftsleute tragen den Rucksack ganz selbstverständlich zum Anzug. Auch viele Schulkinder, die in ihrer Kindheit Schulranzen geschleppt haben, steigen wenn sie älter werden auf den Rucksack um. Warum ist er so beliebt?

Beim Rucksack verteilt sich das Gewicht gleichmäßig auf beide Schultern. Er stärkt die Rückenmuskulatur, wir nehmen beim Tragen eine gerade Haltung ein. Jeder Orthopäde wird ihn weiterempfehlen als rückenschonend. Und der Rucksack ist ein veritables Platzwunder: ausgestattet mit vielen Taschen und einem großen Innenraum lässt sich in ihm jede Menge unterbringen. Ordner, Akten, Sportschuhe und -klamotten, Einkäufe: die Einsatzmöglichheiten sind mannigfaltig.

Beim Militär gehört ein Rucksack zur Grundausstattung. Die Soldaten tragen zum Beispiel ihr Essenspaket und Unterwäsche darin mit sich. Für jeden Wanderer ist ein Rucksack unerlässlich, hier lassen sich alle notwendigen Utensilien für einen Tagestrip unterbringen, Wasser, Proviant, Regenkleidung und ein Fotoapparat. Nur so hat man die Hände frei beim Kraxeln im Gebirge oder für den Wanderstock.

In der Stadt ist der Rucksack eine praktische Hilfe beim Einkaufen. Alle schweren Gegenstände, ob Getränke oder Kartoffeln lassen sich viel leichter auf dem Rücken transportieren als in den Händen. Man kann im Rucksack also schwerere Gewichte einfacher tragen, denn das Gewicht wird auf beide Schultern verteilt.

Im Urlaub kann man den Rucksack als Bordgepäck ins Flugzeug mitnehmen. Fliegt man zum Beispiel Richtung Süden, wird der Pullover vom kühlen Zuhause überflüssig und man kann ihn bequem darin verstauen. Ansonsten nimmt man einige Dinge mit, die während des Flugs benötigt werden, ob Musikplayer, ein Buch, ein Schmincktäschen, ein Spiel für die Kinder und vieles mehr. Wenn man dann vor Ort ist, kann man im Rucksack die Badesachen und Getränke verstauen und mitnehmen zum Strand.

Der Rucksack entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter vom sportlichen Utensil zum Modeaccessoires. Es gibt ihn heute in schicken Farben mit modischen Applikationen. Für Damen gibt es ihn als Handtaschenersatz aus feinstem Leder. Der Siegeszug des Rucksacks ist durch seine praktischen Eigenschaften und seine Bequemlichkeit zu erklären. Er hat viele Menschen von sich überzeugt.

Isa

Winterurlaub, wie ich ihn mag!

winterspassWie freue ich mich immer auf den Winter, insbesondere auf die eine Woche, die ich in einem Hotel in den Bergen verbringe. Jedes Jahr erwartet mich dort die weiße Pracht und ich packe meine Skier in mein Auto, genug warme Kleidung und ab geht es Richtung Süden. Es sind ja nur ein paar Stunden, die ich auf der Autobahn verbringen muss, dann bieg ich ab ins Tal meiner Träume. Ein malerischer Ort mit vielen Hotels unterschiedlicher Kategorie, ein großes Erlebnisbad mit einer zauberhaften Saunalandschaft ist auch vorhanden. Und selbstverständlich jede Menge hübscher Gaststätten, in denen man den Abend bei einem köstlichen Essen und einem Bier oder Gläschen Wein ausklingen lassen kann.

Von meinem Zimmer, das großzügig ausgestattet ist, habe ich einen herrlichen Blick auf die Hänge rundherum. Ich habe sogar einen Balkon, aber im Winter bleibt dieser unbenutzt. Morgens erwartet mich ein reichhaltiges Frühstücksbüffet und ich stärke mich mit vielen Schmankerln für den bevorstehenden Tag auf den Brettern. Fast direkt vor dem Hotel wartet der Shuttlebus, der mich an den nächsten Skilift bringt. Ich habe eine Wochenkarte gekauft und kann so oft ich will die Lifte benutzen. Die Fahrt in einer Gondel dauert ungefähr eine halbe Stunde und schon bin ich am Ausgangspunkt meiner Touren. Hier gibt es ein Liftekarusell in alle möglichen Himmelsrichtungen. Ich kann zwischen mehreren Abfahrten wählen und komme dann wieder über Sessel- und Schlepplifte zur Gipfelstation zurück. So kann ich einen ganzen Tag lang das gesamte Revier erkunden.

Selbstverständlich sind die Abfahrten in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt, auf diese Weise kann ich zwischen schwierigen Touren, die mich herausfordern, und einfachere und bequemen Pisten zum gepflegten Schwingen wählen. So entscheide ich nach der aktuellen Fitness mein Programm für den Tag.

Mittags wird der berühmte Einkehrschwung angewendet und ich setzte mich in eine Hütte, bei schönem Wetter auf die Terrasse in die Sonne. Hier gibt es dann ein leckeres Mittagsessen, oft eine Suppe mit Einlage oder Würstchen mit Brot, der Magen soll nicht zu sehr mit Verdauungsarbeit belastet sein, schließlich will ich noch auf meinen Skiern die Hänge herunter wedeln. Und abends gibt es dann noch die einladenden Restaurant im Tal, die aus logistischen Gründen ein besseres Angebot haben als oben auf der Alm. Mittags also ruhe ich mich von den Anstrengungen des Wintersports aus, befriedige den aufkommenden Hunger und freue mich schon auf die weiteren Abfahrten.

Gegen 16 Uhr, es dämmert da schon langsam, nehme ich die letzte Abfahrt Richtung Tal. Erschöpft und sehr zufrieden, den Kopf durchgelüftet, bringt mich der Shuttlebus zurück zum Hotel. Jetzt stelle ich meine Winterausrüstung in dem Skiraum ab und entledige mich meiner Skistiefel und in bequemen Schuhen geht es zurück in mein behagliches Zimmer.

Unten ist schon die hoteleigene Sauna vorgeheizt, also ab in den Bademantel, noch das Schwimmzeug einpacken und schon sitze ich in der finnischen Sauna und entspanne meine Muskel. Auf diese Weise kann ich am besten verhindern, dass mich der berüchtigte Muskelkater überfällt. Zur Abkühlung springe ich noch in den kleinen Pool und ziehe ein paar gemächliche Runden.

Jetzt verspüre ich außer einem enormen Durst auch die ersten Anzeichen eines Hungers. Deshalb ziehe ich mich in meinem Zimmer noch mal ausgehfertig an und beschließe den Abend bei einem gepflegten Glas Weizenbier und bestelle mir noch eine leckeres leichtes Gericht. So gesättigt spaziere ich langsam zurück ins Hotel, wo mich ein schon warmes kuscheliges Bett erwartet. Und morgen geht es wieder auf die Piste, hoffentlich wird das Wetter schön und die Winterlandschaft erstrahlt in der Sonne.

Diesen Luxus gönne ich mir jedes Jahr und zurück zuhause fällt mir die Arbeit viel leichter. Last but not least: so ein Urlaub ist zu zweit am schönsten!

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Text: ISA – Bild: © T.Tulic

Delikatessen in einer Fischtaverne

Ein Urlaub am Meer ist für Fischliebhaber die ideale Zeit zum Schlemmen. Hier kommt alles fangfrisch aus dem Meer auf den Tisch und erfreut den Gaumen. Es gibt so viele wunderbare Fische, auch wenn die meisten Weltmeere bereits überfischt sind, für die Bedürfnisse der Urlauber reichen die Vorkommen allemal. Da wären die schmackhaften Doraden und rote Barben, die man am besten auf dem Grill zubereitet und mit einem leichten Salat serviert. Der Loup de mer ist ein sehr feiner Raubfisch, der häufig im Mittelmeer zu finden ist. Der Schwertfisch hat ein sehr festes Fleisch und wird als Steak gegessen. Der Thunfisch ist ein anderer sehr leckerer Fisch, er wird sehr groß und sein Fleisch ist dunkelrot und fest. Er erzielt in Japan astronomische Preise, wenn seine Qualität den Ansprüchen der Sushiköche entspricht.

In Südfrankreich wird die wunderbare Boulliabaise gekocht, eine exquisite Fischsuppe mit ganzen Fleischstücken und einem Klecks Knoblauchmayonnaise oben drauf.

Die Meeresfrüchte lassen sich hervorragend als Vorspeise genießen. Krevetten, auch Krabben und Garnelen genannt, kann man ganz kurz in der Pfanne erhitzen bis sie rundum eine gleichmäßige rote Färbung annehmen. Dann lassen sie sich leicht pullen und das Fleisch wird dann in eine Soße aus Olivenöl, Zitronensaft und Knoblauch gedippt.  Sie passen auch wunderbar zu Nudeln mit diversen Soßen. Eine Delikatesse sind auch die Kalmare – kurz auf dem Grill und dann mit Zitrone beträufelt schmecken sie köstlich. Oktapus wird gerne als Salat zubereitet, mit Karotte, Stangensellerie, Olivenöl und Zitrone. Er macht aber auch auf dem Grill eine sehr gute Figur, wenn man ihn anschließend mit Balsamikoessig würzt.

In Griechenland kennt man eine sehr leckere Vorspeise, sie wird aus Fischroggen gemacht, ist ungewöhnlich rosafarben und schmeckt mit frischem Weißbrot fantastisch.
Wie wäre es mit frischen Seeigeln? Sie werden wie Austern roh gegessen. Man macht den Deckel einfach auf und kommt sofort an das weiche orangefarbene Fleisch und kann es mit einer Gabel rausholen. Es schmeckt ganz sanft und nach Meerwasser. Austern sind natürlich eine ausgesprochene Delikatesse und etwas teuer. Ein Dutzend Austern mit einem Glas Weißwein oder Champagner und Pumpernickelhäppchen ist eine willkommene Mahlzeit zwischendurch für den Feinschmecker. Und die viele Muschelsorten sind ganz unterschiedlich im Geschmack. Am häufigsten und auch durch Zuchtbetriebe am günstigsten ist die Miesmuschel. Ihr orangefarbenes Fleisch ist durch Zugabe von zum Beispiel Weißwein oder Tomatensoße sehr lecker. Die Vongole- oder Venusmuscheln sind sehr klein und dadurch besondern zart und fein. Sie werden gerne mit Pasta angeboten. Ganz besondere Delikatesse sind die Jakobsmuscheln – das Fleisch dieser Muschel ist weiß und relativ fest, zergeht aber auf dem Gaumen.

Der Fisch ist ein wunderbarer Eiweißlieferant, ist kalorienarm und hat viele Omega-3-Festtsäuren.

Wir sollten nicht nur während der Urlaubszeit mehr Fisch genießen.

(c) isa 9.2009