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Magnetschmuck

Magnetschmuck wird in der Alternativmedizin eine positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden nachgesagt, dementsprechend steigt die Nachfrage nach Ringen, Ohrschmuck, Armbändern oder Ketten kontinuierlich an. Natürliche Methoden zur Verbesserung und Stabilisierung der Gesundheit erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit, das Tragen von Magnetschmuck verbindet so das Nützliche mit dem Schönen – und alles ohne Nebenwirkungen.

Seit wann ist die Wirkung von Magneten bekannt?

Das Wissen um die Wirkung von Biomagnetismus wurde in China schon vor Jahrtausenden angewendet, in Europa wird Hildegard von Bingen und dem Naturheilkundigen Paracelsus die Entdeckung und Entwicklung einer Magnettherapie zugeschrieben. Positive Effekte hinsichtlich Entspannung und Schmerzlinderung besonders bei Arthrose wurden beobachtet, allerdings konnte zu dieser Zeit die offensichtliche Wirkung auf den Organismus noch nicht wissenschaftlich erklärt werden. Die Idee, Magnetschmuck anzufertigen, kam mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt auf. Er bemerkte Biomagnetismus in sogenannter grüner China-Jade, auch als Heilstein Serpentin bekannt. In den 90er Jahren begann in den USA die Erforschung physikalischer Energiefelder, die jedes Lebewesen umgeben. Man fand heraus, dass der Einfluss von Elektrosmog dieses empfindliche Energiesystem stört, und die Menschen krank macht. Müdigkeit, Depressionen oder Stress sind häufige Symptome von Betroffenen. Magnetschmuck kann das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen sowie die Blutzirkulation anregen. Schlacken bauen sich schneller ab und mehr Sauerstoff wird aufgenommen, was wiederum der allgemeinen Vitalität und dem Immunsystem zugutekommt.

Wo kauft man Magnetschmuck?

Juweliere und Designer widmen sich diesem Thema und entwerfen wunderschöne, modische Schmuckstücke, ebenso bieten zahlreichen Online Shops Magnetschmuck an. Wer allerdings hinsichtlich Qualität und Wirkung auf Nummer sicher gehen möchte, wendet sich an namhafte Hersteller von Magnetschmuck, welche auch fundierte Beratung anbieten. Die Wirkung des Schmucks basiert auf der Höhe enthaltener Magneteinheiten, welche in Gauss berechnet werden. Diese Angabe liegt jedem Schmuckstück bei, hochwertige Stücke zählen 2200 Gauss. Magnetschmuck mit Edelsteinen kombiniert beider Wirkung und sieht dazu noch sehr edel aus.

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Die berühmte Kretadiät

Die größte griechische Insel ist eigentlich wie ein Kontinent mit unterschiedlichen Klimazonen, im Landesinneren sind die höchsten Gebirge Lefka Ori (weiße Berge) mit dem majestätischen Psiloritis über 2000 m hoch. Hier liegt sogar im Hochsommer bei Temperaturen um 40 Grad Celsius immer Schnee. An den Strände Kretas wachsen Palmen, es gibt auf der Insel große Orangenhaine, sogar Bananen gedeihen hier in Treibhäusern. Im Gebiet um Ierapetra und Timbaki sind die meisten Treibhäuser Kretas mit Gurken und Tomaten. Die Landschaft wird aber beherrscht von den unzähligen Olivenbäumen, deren Blätter silbergrün schimmern und dessen Früchte das gesunde und inzwischen berühmte Olivenöl Kretas liefern.

Es ist ein wunderschönes Fleckchen Erde und die Menschen zählen zu den gesündesten Einwohnern Europas. Das liegt in erster Linie an der gesunden Ernährung und nicht zuletzt an der anderen Lebensweise der Insulaner.

Wie ernähren sich die Kreter eigentlich? Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land und jeder hält eigene Hühner, ein paar Kaninchen, manche haben Schafe und Ziegen. Die Bauern verfügen alle über ein Stückchen Erde, das sie bewirtschaften. Sie bauen Bohnen, Okra, Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln für den Eigenbedarf an. Aus diesen Zutaten werden die meisten Gemüsegerichte leckerster Art für den täglichen Bedarf gekocht. In der Küche findet ausschließlich das gute Olivenöl Verwendung und das reichlich. Das Olivenöl wird im Verhältnis zur westeuropäischen Küche in ungeahnten Mengen verspeist. Butter ist kaum verbreitet.

In mehreren Studien wurde inzwischen festgestellt, dass das Olivenöl wesentlich dazu beiträgt, dass die Rate an koronaren Herzerkrankungen in Kreta am niedrigsten von ganz Europa liegt.

Ein wichtiger Punkt für die gesunde Ernährung ist die Tatsache, dass die Kreter Fleisch in verhältnismäßig geringen Mengen essen. Es kommt meist sonntags auf den Tisch und der Alternative Fisch wird häufig der Vorzug gegeben. In den Dörfern an der Küste leben immer einige Fischer, die Dörfer im Landesinneren werden von fahrenden Händlern versorgt. Es werden auch Fische aus Zuchtfarmen zum Kauf angeboten, zum Beispiel die leckeren Doraden.

Die Bauern aus den Dörfern haben ein großen Wissen, welche wilde Pflanzen essbar sind. Sie sammeln Wlita, das ist ein wilder Spinat und Radikio, eine Art Löwenzahn. Beides wird nur blanchiert und mit Olivenöl und Zitronensaft gegessen. Als Europäer hat man den Eindruck, dass die Griechen nur Weißbrot essen, aber das täuscht. Auf Kreta gibt es den berühmten Paximadi, einen Zwieback aus Vollkorn, der wird kurz in Wasser eingeweicht und mit Tomaten, Mithitra – Ziegenricotta – und natürlich Olivenöl gegessen wird oder in Soßen eingetunkt. Zu den beliebten Milchprodukten gehört auch Joghurt, nicht nur als Tsatsiki sondern auch pur wird es zu Gemüse und Kartoffeln gegessen.

A propos Käse: es gibt sehr leckeren Käse aus Ziegen- und Schafsmilch. Er wird häufig zu Gemüse gegessen oder als süße Variante mit Honig. Der Kreter kennt kaum Wurst, ein typisches deutsches Frühstück mit Schinken und verschiedenen Wurstsorten ist hier nicht beliebt.

Ein Fazit aus den Beobachtungen sollte sein, dass wir mehr auf Gemüse und Hülsenfrüchte beim Kochen zurückgreifen. Darüber hinaus können wir Fleisch und Wurst auf ein Minimum reduzieren. Am wichtigsten ist jedoch die Erkenntnis, dass ein gutes kaltgepresstes Olivenöl unverzichtbar für die gesunde Ernährung ist.