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Besuch von Schwägerin Ewa in München

Unsere Landeshauptstadt gehört unbestritten zu den schönsten Metropolen auf der Welt. Was ihren Wert noch steigert, ist die attraktive Umgebung mit den vielen Seen und den Alpen in greifbarer Nähe. Der Besuch meiner Schwägerin aus Oberschlesien im August hat mich dazu bewogen, ihr die nächste Umgebung zu zeigen.

Das grüne Wasser des Starnberger Sees

Ich entschied mich für einen Ausflug an den Starnberger See. Wir treffen uns in der Früh um 9 Uhr am Ostbahnhof und nehmen die S-Bahn Richtung Tutzing. Nach ca. 40 Minuten steigen wir aus und erreichen nach einem kurzen Spaziergang den See. Uns bietet sich eine herrliche Kulisse: vor uns liegt der See und am Steg wartet schon das moderne Schiff MS Starnberg auf die Passagiere. Wir kaufen uns eine Kombikarte für die Seerundfahrt und für den Besuch des Buchheim Museums in Bernried.

Das grosszügige Schiff bietet sehr viele Sitzplätze innen und draußen. Weil das Wetter wunderbar ist – herrlicher Sonnenschein – setzen wir uns draußen im Heck und schon sticht das Schiff in See. Wir kommen uns vor wie am Meer. Möven umkreisen uns und warten auf eine milde Gabe. Ich lasse mich erweichen und füttere sie mit mitgebrachtem Brot. Sie fangen die Stücke akrobatisch in der Luft auf.

Sisi und der Märchenkönig Ludwig II. trafen sich hier häufig

Nach kurzer Fahrt legen wir in Berg an. Hier steht noch ein Wittelsbacherschloss, das sich noch immer im Familienbesitz befindet. Einst lebte hier zeitweise der Märchenkönig Ludwig II. Etwas weiter südlich sieht man eine Votikkapelle und ein Kreuz in Ufernähe. Hier ertrank auf mysteriöse Weise Ludwig II. zusammen mit seinem Leibarzt. Um seinen Tod rankten sich noch viele Mythen und Verschwörungstheorien der Königstreuen. Der König wurde hier quasi gefangen gehalten und als geschäftsunfähig erklärt worden. Vielen in der damaligen bayerischen Regierung war seine Verschwendungssucht ein Dorn im Auge. Für die Nachwelt blieben aber die vielen Schlösser erhalten, die in Oberbayern ein Touristenmagnet sind.

Es gibt noch einen Halt am Ostufer in dem kleinen Örtchen Leoni. Hier kann man in einem Hotel direkt am See Urlaub machen und schöne Spaziergänge unternehmen.
Auf der anderen Seeseite befindet sich Possenhofen. Bekannt geworden ist dieses Dörfchen durch die spätere Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, die hier auf dem Familienschloss aufwuchs. Ludwig II schwärmte in seiner Jugend sehr stark für sie und ließ sich des öfteren über den See setzen, um Sisi zu treffen. Wir legen auch hier an.

Von hier aus bleiben wir jetzt in der Nähe des Westufers, passieren die kleine Roseninsel und sind unterwegs Richtung Tutzing. Auf dem Weg begegnen uns Segelboote – die Menschen sind zu beneiden, die hier ihre Freizeit verbringen dürfen. Das Schiff nähert sich Tutzing und markant ragen die Zwillingstürme einer mir unbekannten Kirch aus der Vegetation. Typisch ist die Zwiebelform der Türme, die man hier in der Gegend sehr häufig sieht. Sie erinnern an russisch-orthodoxe Architektur.

Bernried – Perle am See

Jetzt sind wir nah an unserem Ziel Bernried. Wir verlassen am Steg die schöne MS Starnberg und werden empfangen von einem Kloster und weiter auf dem Weg Richtung Buchheim Museum von einer grossen Marina. Hier liegen sehr viele Yachten noch unter der Persening und warten auf ihre Besitzer. Ein fünfzehnminütiger Spaziergang am Ufer entlang führt uns ins Museum. Es erwartet uns ein sehr moderner Bau verschachtelt auf mehreren Ebenen und wir tauchen ein in die Welt des Expronismus. Lothar Günter Buchheim war ein fleißiger Sammler und es gibt sehr viele hochkarätige Vertreter der “Brücke” hier zu bewundern.

Man darf nicht versäumen, auf die Terrasse zu treten. Sie ragt wie eine Brücke in den See hinein und wenn man ganz vorne steht, hat man den Eindruck, wie auf einem Schiff über dem See zu schweben. Das Wasser darunter sieht azzurblau und grün aus. Es ist wunderschön, ich wünschte ich könnte in diesem Haus leben.

Baden, Sonnen und Picknicken

Unser Ausflug ist noch nicht zu Ende. Da das Wetter uns mit hochsommerlichen Temperaturen verwöhnt, suchen wir einen Strand. Der Weg führt vom Museum weg Richtung Norden am Ufer entlang und bald werden wir fündig. Eine grosse Wiese lädt zum Verweilen ein und der Einstieg ins Wasser ist ganz leicht. Das Wasser ist flach sandig mit einigen Steinen, deshalb ist es besser, wenn man Badeschuhe trägt. Nachdem wir die anfängliche Scheu vor zunächst kaltem Wasser überwinden, gewöhnen wir uns sehr schnell an die Temperatur und fühlten uns anschließend fast wie in einer Badewanne, aber erfrischender. Wir gehen immer wieder ins grüne Wasser und schwimmen weit hinaus. Am Strand verspeisen wir die mitgebrachten Sandwiches, Obst und Kuchen. Als sich der Tag zum Abend neigt brechen wir auf und suchen den Weg zum Steg in Bernried. Hier erwartet uns wieder die MS Starnberg und auf der gleichen Route fahren wir zurück nach Starnberg.

Hier angekommen gehen wir zum Strandbad und genehmigen uns erfrischende Cocktails. Die Sonne geht langsam unter, auf dem See findet eine Regatta statt und wir sehen ganz viele aufgeblähte Segel, schon wieder fühlen wir uns wie am Meer. Leider müssen wir diesen schönen Fleck verlassen und die S-Bahn bringt uns zurück in die bayerische Metropole.

Wir haben den Tag sehr genossen, denn es war eine gelungen Mischung aus Kultur und Natur. Wir konnten wir einen wunderschönen Tag Urlaub vom Alltag erleben.

Urlaub 2010 leicht gemacht!

Freedomtower Downtown Miami

Wir Webworker arbeiten ja nicht, sondern veredeln unsere Freizeit. Gerade weil wir orts- und zeitunabhängig arbeiten können, steht uns die Welt offen. Ein Internetanschluss ist meist schnell im W-Lan des Hotels oder im Internetcafe gefunden. Der Reiseblog kann spielend leicht mit neuen Artikel ergänzt werden. Ein altes Sprichwort sagt: „wer reist, hat auch etwas zum Erzählen“
Und es ist einfach zu Schade, zu Hause zu bleiben. Verführerische Reiseangebote machen es einfach, sich schnell für einen Sommerurlaub zu entscheiden.

Auch heuer gibt es wieder tolle Reisedestinations zu erkunden, wie wäre es beispielsweise mit  einem wohltuenden Ayurvedaurlaub im sonnigen Sri Lanka. Oder mit einem exklusiven Cluburlaub auf der Urlaubsindel Mallorca.

In der Reisewelt von Isarevent werden viele ausgesuchte Reisen zu Schnäppchenpreisen angeboten. Zu den Reisezielen und Hotels gibt es informative Hinweise und die Verfügbarkeit eine Reise kann online in Echtzeit abgefragt werden.

Bequemer geht es nicht. Ran an den PC oder das Laptop und schon stehen Ihnen die Reiseangebote zur Verfügung.

Für Kurzentschlossene bietet die Fußballweltmeisterschaft vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 in Südafrika einen Anreiz dieses traumhaft schöne Land kennen zu lernen. Zusätzlich zur Weltmeisterschaft gibt es jede Menge zu erleben. Der Krüger-Nationalpark oder die bekannte Gardenroute sorgen für eindrucksvolle Urlaubserlebnisse.

Wer sich lieber in Deutschland vernügen will, hat die Möglichkeit zum „Lichterspektakel“ an den Rhein zu reisen. Dieses Event zieht jedes Jahr tausende von Besuchern in den Bonner Rheinauenpark. Begleitet wird das Spektakel „Rhein in Flammen“ von einem bunten Openair-Programm. Das Feuerwerk der Extraklasse am Rhein sollte man sich nicht entgehen lassen.

Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden findet vom 16. bis zum 27. August das Grachtenfestival in Amsterdam statt. Eröffnet wird das Grachtenfestival bereits am 15. August 2010 mit der Weltpremiere von Louis Andriessen und „Historire du Soldat“ Die Produktion wird als reale Hochzeit inszeniert, das Urlaubspublikum wird als Gast dabei sein.

In München findet vom 18.9. bis zum 3.10.2010 das Oktoberfest statt, das heuer sein 200-jähriges Bestehen feiert.  Das Münchner Oktoberfest, oder die „Wiesn“ wie die Einheimischen sagen, ist das größte und berühmteste Fest der Welt. Traditionell werden unvorstellbare Mengen an Bier, Schweinshaxen und Hendl und sonstige kulinarische Genüsse auf der Wiesn zu urigbayrischer Stimmungsmusik konsumiert. Vielleicht treffen wir uns ja auf dem größten Volksfest der Welt!

Einen schönen Urlaubsreisesommer wünscht Euch

das Team von ISA1.info

Summertime

Wir sind schon am Anfang Juni angelangt und bis jetzt hat uns der Frühling nicht verwöhnt: es war kalt und regnerisch. Um so größer ist die Freude, dass die Sonne sich endlich zeigt und die Temperaturen über 20 Grad Celsius klettern. Wir können nun unsere Winterklamotten bis zum nächsten Herbst einmotten. Und es werden die luftigen und leichten Sommersachen herausgeholt. Auf der Strasse sieht man wieder Frauen mit kurzen Röcken und die weißen Beine stecken in offenen Sandalen. Und wie farbenprächtig wehen die Sommerkleider in lauem Wind. Der ganze Körper atmet auf und streckt sich nach der Sonne.

Summertime

Summertime

In den Stadtparks packen die Menschen ihre Picknickdecken aus und verzehren ihre mitgebrachten Salate und Leckereien im Freien. Die ersten Sonnenanbeter liegen schon mittags in der prahlen Sonne im Bikini und erhaschen die warmen Strahlen. Sie wollen die winterliche Blässe schnellstmöglich hinter sich lassen.

Die Mütter gehen mit ihren kleinen Kindern auf die öffentlichen Spielplätze, wo die Kleinen dann stundenlang im Sandkasten buddeln oder auf die Klettergerüste hochkraxeln. Rentner sitzen auf den Bänken ringsherum und plaudern entweder angeregt miteinander oder widmen sich einem Schachspiel. Viele lesen auch die aktuelle Zeitung und lassen sich dabei von niemanden stören.

Unsere Eisdielen, die im Winter verwaist waren, sind wieder geöffnet. Die Tische stehen in der Sonne und die glücklichen Besucher haben die wunderbarsten Eisbecher vor sich stehen, stochern mit langen Löffeln darin herum und wenden sich ab und zu ihrem Tischnachbarn zu. Es ist die pure Sommeridylle.

In der Mittagspause zieht es uns ins Freie. Viele Cafés und Restaurants haben ihre Gärten geöffnet oder in der Stadt einfach Tische auf den Gehsteig gestellt. Wir sitzen gemütlich beim feinen Essen und beobachten die vorbei flanierenden Passanten. Während im Winter jeder schnell vorbeihuscht, um ins Warme zu kommen, zelebriert man im Sommer die Kultur der Frischluft. Möge uns der Regen verschont bleiben.

ISAKI – Bild: dimis (Fotolia)