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Reisen – Urlaub – Abschalten vom Arbeitsalltag

Wer freut sich nicht, als Abwechslung zu seinem Alltag eine Reise zu unternehmen. Vor allem wenn wir jeden Tag arbeiten, brauchen wir manchmal einen sogenannten Tapetenwechsel. Wir gehen entweder ins Reisebüro oder setzen uns vor den Computer und suchen im Internet nach interessanten Angeboten.

Eine Urlaubsreise kann man individuell planen, das bedeutet wir suchen uns die Transportmittel und das Hotel am Urlaubsort selbst aus. Wir können aber auch eine Pauschalreise buchen, da übernimmt der Reiseveranstalter die Organisation und Buchung komplett. In den letzten Jahren sind Wellnessreisen sehr beliebt geworden, früher waren das Kuraufenthalte am Meer oder in den Bergen, nun gibt es eigens auf Wellness ausgerichtete Hotels, die den Gast mit Thalasso- und Inhalationsanwendungen verwöhnen. Es gibt auch Hotels, in denen man eine Abmagerungskur machen kann. Da bezahlt man praktisch dafür, dass man statt zu schlemmen sich sehr am Riemen reißen muss. Es werden aber viele Massagen und Körperpeelings sowie Gesichtsbehandlungen angeboten. Das ist dann fast wie ein Aufenthalt auf einer Beautyfarm. Nur man darf eben nicht essen.

Eine Erholungsreise muss nicht nur aus Faulenzen und am Strand Liegen bestehen. Viele Menschen wollen einen aktiven Urlaub verbringen und viele Abenteuer erleben. Sportreisen bieten da genug Möglichkeiten, ganz andere Erfahrungen zu machen als im Alltag. Wanderurlaub in den Bergen oder im Winter der Skiurlaub sind ideale Fluchten aus dem Gewohnten und wir trimmen dabei unserer Gesundheit. Sehr schön kann auch ein Surfurlaub oder ein Segeltörn auf einer Yacht sein. Mit dem eigenen Boot kann man in sonst unzugänglichen Buchten vor Anker liegen und die Schönheit der Umgebung ungestört genießen. Man hat das Hotel wie ein Schneckenhaus immer dabei und nachdem eine Jacht in der Regel nur wenig Kabinen hat, sind es auch eine überschaubare Anzahl an Mitreisenden, mit denen man auskommen muss.
Manche Menschen verbinden den Urlaub mit der Möglichkeit, sich zu bilden. Beliebt sind hierbei Städtereisen zum Beispiel nach Paris in den Louvre oder nach Italien in die Renaissancestädte. Hier erfährt man viel über die Kultur und unsere Vergangenheit, sei es die Architektur oder die Kunst. Man kann aber auch seine Sprachkenntnisse erweitern, wenn man eine Sprachreise in das Land bucht, dessen Sprache man lernen oder vertiefen möchte.

In Mittelalter glaubten die Menschen, die Welt sei eine Scheibe und wenn man am Horizont landet, fällt man über den Rand runter in die Unterwelt. Erst durch die Forschungen berühmter Wissenschafter wie Galilei und Kopernikus verändert sich die Sicht auf unseren blauen Planet. Diese neuen Erkenntnisse wurden nicht zuletzt durch die Entdeckungsreisen von Columbus, Magelan und Vasco da Gama bestätigt. Man konnte die Erde umrunden, heureka.

Das war mit sehr vielen Entbehrungen verbunden. Viele Seemänner überlebten diese Entdeckungsreisen nicht, entweder weil sie von feindlich gesinnten Eingeborenen umgebracht wurden oder weil sie diversen Krankheit an Bord der Schiffe erlagen.
Bis heute hat sich diese Tradition in Forschungsreisen erhalten – man bricht noch immer auf, um die Geheimnisse der Wissenschaft zu lüften. Das gelingt am besten im ewigen Eis auf den Polkappen, die Forscher bohren einen Eiskern aus und können an ihm die Entwicklung der Erde ablesen. Zunehmend wichtig ist jedoch das Schmelzen der Pole durch vom Menschen verursacht Erderwärmung.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Pilgerreise, die aus religiösen Motiven unternommen wird, sei es um Vergebung zu bieten oder um das Seelenheil zu beten. Die Christen pilgern nach Rom, Jerusalem oder Lourdes. In jedem Land gibt es noch spezielle Pilgerorte, in Bayern zum Beispiel Altötting oder Andechs. Die Moslems sollen einmal in ihrem Leben eine Pilgerreise genannt Hadsch nach Mekka unternehmen und dort um den Würfel Kaba mehrmals kreisen. Solche Pilgerreisen sind in der Regel entbehrungsreich aber bauen den Pilger seelisch auf.

Reisen bildet sagt einmal ein kluger Mensch und das stimmt – wir verändern unseren Horizont und lernen sehr viel dazu. Auf zu neuen Ufern!

Text: ISAKI 9.2009