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Modetrends im Herbst 2009

Ich bin eine modebewusste junge Frau, die immer auf der Suche nach neuen Trends ist. Oft schlendere ich durch die Mode- und Lifestylegeschäfte und beobachte, was gerade angesagt ist. Dann gehe ich im Kopf durch, was ich noch zu Hause habe und wie ich es am besten kombinieren könnte mit einem neuen stylishen Teil.

Für diesen Herbst sind wieder Ethnomuster ganz aktuell. Zum Glück habe ich noch einige in meiner Garderobe und werde sie mit verschiedenfarbigen Rollkragenpullovern und Röcken oder Hosen kombinieren.

Es gibt wieder Neuigkeiten auf der Farbfront. Violett ist noch immer überall anzutreffen, ist ja auch eine wunderschöne Farbe. Da werden ich meine violette Handtasche, die ich in Athen erstanden habe und meine passenden Stiefel oft tragen können. Außerdem habe ich mir gerade einen warmen langen Pullover zugelegt, er hat die Farbe eines Amethysten, dazu werde ich meine hochaktuellen Glanzleggings in Schwarz tragen. Wenn ich so in meinen Kleiderschrank schaue, finde ich jede Menge lila-, violett-, auberginefarbige Klamotten. Angesagt sind aber auch sanfte Steintöne, Beige, Pastellbraun, Grau, das ist mal wieder ein totales Gegenteil von den kräftigen Tönen. Sie lassen sich aber auch prima kombinieren mit Tönen wie Petrol oder Orange. Safranorange ist auch eine wichtige Farbe diesen Herbst 2009.

Ein schöner Pullover in einem kräftigen Orangeton passt hervorragend zu Schwarz, Braun oder zu Jeans.
Dieses Jahr kommen wir nicht vorbei an Animalprints. Leopard, Tiger und Co. sind jetzt wieder ein Dauerbrenner. Bis jetzt habe ich mich da nicht herangetraut, es hatte für mich etwas Anrüchiges, in der Kategorie “der letzte Versuch”. Aber nun wünsche ich mir einen Rock in Tigermuster, am besten in Bleistiftform, der kurz vor den Knien endet. Dazu ein klassisches Oberteil und schöne Stiefeln sieht die Kombination auf jeden Fall schick aus. Was auch schön ist, ist eine Handtasche mit Animalprints, da reicht nur das eine Accessoire in diesem Muster, sonst wird es zu viel.

Dieses Jahr haben die Modedesigner die Farbe Gold wiederbelebt. Ob eine Bluse, ein Pullover oder Leggins, Hose und Rock ist es ein Outfit nicht nur für festliche Momente. Es ist auch bürotauglich, wenn wir uns dezent auf ein Teil in Gold beschränken. Das habe ich noch nicht in meinem Kleiderschrank – bis jetzt habe ich ein paar Klamotten in Silber, die werde ich auf jeden Fall weiter tragen aber meine Garderobe um Gold erweitern.

Kennen Sie Hahnentritt? Dieser Klassiker in schwarz-weiß ist wieder modern diesen Herbst und Winter. Es gibt wunderschöne Jacken und Mäntel in diesem graphischen Muster, von Kleinhahnentritt bis ganz groß. Für die Garderobe darunter empfiehlt sich dieses Muster nur für Sakkos und Röcke, alles andere wird zu unruhig auf kleinen Flächen. Am schönsten sind immer noch die Mäntel in Hahnentritt.

Mir ist aufgefallen, dass Fransen ein Revival erleben. Ich habe mir schon Stiefelchen mit seitlich angenähten Fransen ausgesucht. Diese schwingen hin und her während man läuft. Sehr schön sind auch Taschen mit Fransen – ich habe eine Satteltasche gesehen, die ich mir unbedingt besorgen muss.
Ich werde meine Freundin ins Auto packen und wir fahren downtown, dann werden wir durch die Geschäfte schlendern und die bevorzugten must-haves der Saison uns heraus picken.

(c) 10.2009 ISAKI

Delikatessenauswahlen – Empfehlungen im Internet

Man gönnt sich ja sonst nichts könnte man sagen, wenn man an die feinen Dinge des Lebens denkt und mancher glaubt, dass nur die oberen Zehntausend sich Delikatessen leisten können. Aber dem ist nicht mehr so.

Was sind überhaupt Delikatessen?
Das Wort Delikatesse stammt aus dem Französischen und bedeutet fein oder zart. Wir könnten noch ergänzen, dass es häufig seltene und teure Lebensmittel sind.

Was fällt uns da sofort ein?
Natürlich Kaviar und Hummer, Kaviar ist das schwarze Gold, ein kleines Döschen Belugakaviar  kosten leicht 100 Euro. Kaviar ist aufwendig in der Gewinnung, man melkt quasi weibliche Störe und gewinnt deren Eier. Hummer ist da schon bedeutend günstiger. Schließlich gehen einige Tiere freiwillig in die Fallen der Fischer und werden darin gefangen. Man muss sie lebend zum Konsumenten bringen und diese Haltung und der Transport macht sich im Preis bemerkbar.

Zu Delikatessen gehören auch die Meeresfrüchte – wie lecker sind doch beispielsweise Garnelen in Öl und Knoblauch gebraten. Diese Lebensmittel leisten wir uns nur zu besonderen Anläßen, sei es die Verlobung, Hochzeit oder Silvester. Und Hummer wird auch selten angeboten, ist schwer zu finden, nur in gut sortiertem Handel oder bei Feinkostabteilungen.

Eine andere Delikatesse, die in einem Zug mit den davor genannten Hummern und Kaviar genannt wird, ist der Champagner. Der Saft, der so schön in der Nase prickelt, kommt aus der französichen Provinz Champagne, die um Paris liegt und nicht sehr groß ist. Somit ist das Angebot begrenzt und der Preis bewegt sich ab ca. 30 Euro aufwärts für die Flasche. Beim Champagner bezahlt man auch für das jahrhundertalte Know-how in der Herstellung dieses köstlichen Schaumweins.

In letzter Zeit werden durch die Europäische Union Spezialitäten aus bestimmten Regionen mit dem Prädikat “Geschützte Ursprungsbezeichnung” geschmückt. Das soll die Echtheit des Produkts garantieren. So werden Weine, Biere, Käse und Wurst so geschützt vor Mißbrauch. Auch Olivenöle sind aus besonderen Regionen mit dieser Bezeichnung ausgezeichnet. Für den Konsumenten ist eine Garantie, dass das Produkt rein und ungepantscht ist.

Eine typische italienische Delikatesse ist der berühmte Parmaschinken, der einen besonderen unvergleichlichen Geschmack hat. Dieser Schinken muss mehrere Monate in spezielle belüfteten Räumen hängen und entwickelt in dieser Zeit sein spezielles Aroma. Diese langsame Reifung schlägt sich im Preis nieder. Ein Kilo kostet mindestens 40 Euro.
Aus Spanien kommt der ebenso delikate an der Luft getrocknete Serranoschinken. Wie der Parmaschinken muss auch der Serranoschinken lange reifen. Im Preis ist er allerdings etwas günstiger als der Parmaschinken.

Es gibt auch wunderbare Salamisorten, die man als Delikatesse bezeichnen kann. Bei Käse kommen die meisten Delikatessen aus Frankreich. Man muss sagen noch, denn die Europäische Union will unsinnige Gesetze einführen, die für viele alteingeführte Herstellungsmethoden das Ende bedeuten würden. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt.

Es gibt Käsesorten aus allen Milcharten, Ziege, Büffel, Schaf, manche mit Schimmelmantel, andere in unterschiedliche Blätter eingewickelt. Sie sind in unterschiedlichen Reifegraden erhältlich, manche fließen schon praktisch. Auch bei Käse haben die Preise sich so entwickelt, dass man kein Vermögen dafür ausgeben muss. Es gibt auch Delikatessen unter den Früchten: wie fein ist zum Beispiel die aus Asien stammende Pitahaya oder um nicht so weit zu greifen wirklich reife Feigen, die nach der Sonne des Südens schmecken. Oder Walderdbeeren mit ihrem zuckersüssem Aroma.

Text: ISABBl – 9.2009